Freitag, 15. Dezember 2017


Kultur

7. – 23. Juli 2017

UTOPIA TOOLBOX Container

Ein temporäres ’Ministerium’ für Zukunftsträume und Utopien

07.–14. Juli: Ludwig-Maximilian-Universität, Geschwister Scholl Platz
14.–23. Juli St. Markus, Gabelsbergerstr. 6

Ein Projekt von UTOPIA TOOLBOX (initiiert von Juliane Stiegele) in Zusammenarbeit mit St. Markus, München, der Evangelischen Stadtakademie München und der Kunstpastoral der Erzdiözese München|Freising in St. Paul.

Zum detaillierten Programm

Alle Infos auch auf www.utopiatoolbox-muenchen.de

Es gibt für alle Belange des täglichen Lebens ein Amt, eine Behörde, eine Institution, aber keinen Ort, wohin man sich mit seinen Visionen und Ideen für die Zukunft wenden könnte.
Wir richten deshalb für zwei Wochen ein ‘Ministerium für Zukunftsträume und Utopien’ ein. An zwei Standorten fragen wir jeweils eine Woche lang zufällig vorbeikommende Passanten und Besucher:

Was willst du wirklich?

Wie wollen wir eigentlich in Zukunft leben – individuell, gesellschaftlich, global?
Und: Was kannst du am heutigen Tag noch tun, um deiner Idee den ersten Schritt näher zu kommen?
Wir sammeln alle Zukunftsträume, ob klein oder ganz groß, und dokumentieren sie zur Veröffentlichung.

Darüber hinaus werden täglich um den Container herum zukunftsrelevante Themen behandelt. In Aktionen, Vorträgen und Werkstattgesprächen tragen Spezialisten wie auch Experten des Alltags ihre Erfahrungen bei. Passanten sind zur spontanen Beteiligung eingeladen. Wir erarbeiten Werkzeuge für die Gestaltung der Zukunft, die jeder Besucher als Ermutigung in sein eigenes Leben mitnehmen kann.

Weitere spontane Kunstaktionen finden an verschiedenen Orten des Stadtgebietes statt.

In unregelmäßigen Abständen werden gute Ideen für die Gestaltung der Zukunft vom Container aus mit dem Megaphon direkt an die Stadtgesellschaft weiter gegeben.

Das Kirchenschiff von St. Markus verwandelt sich eine Woche lang zum gesellschaftlichen Forschungsraum. Die im Container aufkeimenden Ideen können hier ganz direkt weiterentwickelt werden. Es finden
‚Werkzeugtage’ zu gesellschaftlich brisanten Themen wie ‚Arbeit’ oder ‚Mut’ statt, besondere Predigten mit utopischem Potential, zukunftsrelevante Filme werden gezeigt und diskutiert u.a.m.

Die Ergebnisse des Projektes werden in einer DVD zusammengefasst. Sie stehen allen Teilnehmern und der Öffentlichkeit zur Verfügung und werden gezielt Verantwortungsträgern verschiedener gesellschaftlicher Bereiche nahegelegt.
Im Anschluss an das Projekt verwirklichen wir im Verlauf eines Jahres ein ausgewähltes Vorhaben, das ein Besucher während der Interviews im Container vorgeschlagen hat, in Zusammenarbeit aller Kooperationspartner.

UTOPIA TOOLBOX – Werkzeuge für die Arbeit an der Zukunft Eine Anstiftung zur radikalen Kreativität.

UTOPIA TOOLBOX
www.utopiatoolbox-muenchen.de
www.utopiatoolbox.org



Neuigkeiten

Die Haltestelle

Das 10. Stück von Stefan Kastner!
Uraufführung am Mittwoch, den 13. Dezember 2017 um 20.00 Uhr im schwere reiter/München
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Neu auf goethe.de

Von Juli 2009 bis 2017 Betreuung der Online-Redaktion des Goethe-Instituts für die Bereiche Theater und Tanz.

Theater
• »Berliner Festspiele – Immersion: „Wir haben nur den Spaß, den wir selbst herstellen“« von Christine Wahl (November 2017)
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• »Saisonvorschau 2017/2018: Was kommt nach der Flucht« von Jürgen Berger (Oktober 2017)
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Tanz
• »
Zeitgenössische Musik im Museum: Musiker bei der Arbeit«, Ein Interview mit Xavier Le Roy von Esther Boldt (September 2017)
• »Battle of the Year: And the winner ist … « von Arnd Wesemann (September 2017)
• »Spitzenschuhund 3D-Brillen: Tanz als immersive Erzählung« von Dorion Weickmann (Juli 2017)
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mit Portraits zu Ceren Erek, Ahmed Soura, Paula Rosolen