Montag, 22. April 2019


Theater

Uraufführung am 20. November 2017

Kalte Heimat – Was heißt woher?

Ein Theaterprojekt über das Ankommen von AKA:NYX / Dorothea Schroeder

Uraufführung am Montag, 20. November 2017 um 19.30 Uhr im Café im Bellevue di Monaco
(Müllerstraße 6, Ecke Corneliusstraße, 80469 München)

Weitere Vorstellungen am So., 26. und am Mo., 27. November 2017 um 19.30 Uhr im Café im Bellevue di Monaco

Empfohlener Eintritt: 12 € / ermäßigt 8 €
Everybody is welcome!
Reservierung:
Tel.: +49 (0)176 77 69 77 72
Mail: info@kalteheimat.de
Achtung: sehr begrenzte Platzzahl!

1945ff. Wie ging man nach Kriegsende in Deutschland mit den Flüchtlingen und Vertriebenen um? Als in Bayern Bürgermeister und Gemeinderäte über Nacht 500 Fremde zugewiesen bekamen und keine Feldbetten der Bundeswehr oder des Technischen Hilfswerks zur Verfügung standen. Als an der Oder Tausende Flüchtlinge campierten und nicht vor und nicht zurück konnten. Als Städte wie Bremen eine Zuzugssperre ausriefen und die Solidarität in ländlichen Regionen ausblieb. Schon damals fragte man sich: Wie soll denn das gehen? Wie sollen wir das schaffen? Wie kann unsere Gesellschaft, Deutschland, denn aussehen, bei so vielen Fremden?
Seitdem sind viele Millionen Menschen in die Bundesrepublik gekommen. Russland-Deutsche und Rumänien-Deutsche, Kriegsflüchtlinge aus Vietnam und Bosnien, mit der DDR wurde sogar ein ganzer Staat übernommen, integriert, eingegrenzt. Wie hat sich die Gesellschaft seitdem verändert? Wie wurden bzw. werden Fremde in unserer Gesellschaft aufgenommen? Und was ist das Andere, Andersartige, Befremdliche, Verwunderliche an der Situation heute, als 2015 an nur einem Tag 12.000 Menschen alleine in München ankamen?
Das dokumentarische Theaterprojekt »Kalte Heimat - Was heißt woher?« verknüpft die alten Geschichten von Vertreibung und Verlust mit dem Neuen, Unbekannten, das unsere Gesellschaft heute spürbar in Aufregung versetzt. Vertriebene, ehemals Geflüchtete und Spätaussiedler erzählen vom Ankommen in Deutschland und treffen auf Menschen, die neu hier sind und von denen viele nicht wissen, ob sie bleiben dürfen. »Kalte Heimat« ermöglicht Begegnung und Dialog.

Dorothea Schroeder wurde im nordrhein-westfälischen Mettmann geboren. Nach mehreren Assistenzen und längerer humanitärer Arbeit in einem kroatischen Flüchtlingslager begann sie 1997 das Regiestudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, das sie im Jahr 2001 mit dem Diplom abschloss. Seither arbeitet sie als freie Regisseurin im Schauspiel und Musiktheater u. a. in Tübingen, Köln, München, Erlangen, Berlin, Düsseldorf, Mannheim und Karlsruhe. 2003 absolvierte sie ein Gaststudium am Theaterinstitut GITIS in Moskau. Gemeinsam mit Nina Gühlstorff entwickelte sie eine Methodik für dokumentarische und soziokulturelle Theataerprojekte:. Gemeinsam mit Nina Gühlstorff entwickelte sie eine Methodik für soziokulturelle Theaterprojekte: Aus qualitativen Interviews entstehen literarische Monologe, wiedergegeben von Schauspielern im Stadtbild. Sie erhielten mehrfach Förderung von der Kulturstiftung des Bundes, ihr Projekt »Der Dritte Weg. Eine theatrale Demonstration« zum Thema »20 Jahre Mauerfall« wurde als exemplarisches Beispiel zum Festival HEIMSPIEL 2011 eingeladen.
2015 bis 2017 war sie am Landestheater Tübingen für »Believe Tank«, einem zweijährigen Rechercheprojekt zum Thema „Glauben“ im Rahmen des Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, engagiert.
In München und Augsburg war zuletzt ihr Projekt »Schluchten. Ein theatraler Spaziergang« zu sehen, eine freie Stückentwicklung mit Sinti und Schauspieler*innen, gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Fonds Darstellende Künste, der Stadt Augsburg und Demokratie Leben!



Neuigkeiten

Kein Kläger

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren
von Christiane Mudra
Ein interaktives Game  mit Zeitzeugnissen und Schauspielern
Uraufführung am 11. Juli 2019 um 19.30 Uhr im Münchner Stadtraum
mehr >

Mitten in der Nacht in einem dunklen Haus irgendwo in der Welt

Ein Theaterprojekt von Caitlin van der Maas
nach Motiven von “Szenen einer Ehe” von Ingmar Bergman
Für Jugendliche ab 14 Jahren 
Premiere am Mittwoch, 26. Juni 2019 um 19:00 Uhr im HochX
mehr >

DIVAS! MANON, TOSCA, MINNIE

Eine Trilogie von Lulu Obermayer nach Giacomo Puccini
Am Freitag, 3. Mai 2019 um 19.00 Uhr: "Manon Lescaut" und "Tosca"
Am Samstag, 4. Mai 2019 um 19.00 Uhr: "The Girl(s) of the Golden West"
mehr >

Minetti

von Thomas Bernhard
Premiere am 11. April 2019 um 20.00 Uhr im Theater Blaue Maus 
Mit Gerd Lohmayer, Andreas Bittl, Birgit Werner
Regie: Alois-Michael Heigl
mehr >

Raritäten (Seltene Sachan)

Musikkabarett von und mit Stephan Zinner
Tourdaten: www.zinners-seite.de
mehr >

Kulturletter

Gerne informieren wir Sie über alle Veranstaltungen und Projekte, die wir betreuen. Schicken Sie uns hierfür bitte eine Mail an pr@kathrin-schaefer.de.
Für den Newsletterversand speichern wir nur Ihre Mailadresse, ggf. auch Ihren Namen, wenn Sie ihn uns mitteilen. Bitte lesen Sie hierzu auch unser Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Website und unserem Newsletter. Der Schutz Ihrer Privatsphäre ist für uns sehr wichtig. Hier informieren wir Sie ausführlich über den Umgang mit Ihren Daten.
mehr >