Samstag, 17. April 2021


Vortrag

Im Rahmen der Vortragsreihe »Wo ist die Zukunft geblieben?«

Vor dem Überholen empfiehlt sich ein Blick in den Rückspiegel

Über die Literatur als Medium des Gedächtnisses und der Gegenwartswahrnehmung

Vortrag: Ijoma Mangold

Am Dienstag, den 2. Februar 2016 um 19.00 Uhr in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (Max-Joseph-Platz 3, 80539 München)

Eintritt: frei
Platzzahl begrenzt, Platzkarten werden ausgegeben.
Nicht barrierefrei

Gefördert durch die Friedrich-Baur-Stiftung.

Das Beruhigende an der Zukunft ist, dass sie in jedem Fall kommt. Es ist dieser Umstand zugleich das Beunruhigende an der Zukunft. Wer mehr von ihr will, als dass sie nur kommt, beschwört sie entweder als Morgenröte eines neuen Zeitalters oder malt sie mit düsteren Zeichen als letzte Tage der Menschheit an die Wand, bevor dann der Letzte das Licht ausmacht. Utopie oder Apokalypse sind zwei Seiten der selben Medaille: Ein Ungenügen an der Gegenwart, deren Gebrechen entweder zum großen Knall hochgerechnet oder aber siegreich überwunden werden sollen. Am Ende aber kommt immer nur die Zukunft, die in jedem Fall kommt. Sie spart zwar wahrlich nicht mit atemverschlagenden Innovationen, ist aber doch nicht das, was sich der Utopiker wie der Apokalyptiker von ihr versprochen hatte. Deswegen brauchen wir die Literatur, weil sie mehr Komplexität verarbeiten kann und so unseren Blick auf Winkel unserer Gegenwart lenkt, aus denen das Neue entsteht, ohne dass es sich laut ankündigt.



Neuigkeiten

HOTEL GIESING - der Film

Ab sofort ist »HOTEL GIESING - das Viertel bleibt dreckig« ein dunkeldeutsches Singspiel von Cornel Franz und Markus Lehmann-Horn als Film kostenlos abrufbar - ein bearbeiteter Mitschnitt der Uraufführung vom 30.09.2020 im Münchner UTOPIA:
HOTEL GIESING - der Film« auf Vimeo
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Tatort Zuhause – Gewalt gegen Frauen

Wer unser Panel zum Weltfrauentag und zur covidbedingt verschobenen Uraufführung von »The Holy Bitch Project« verpasst hat, kann es jetzt auf youTube nachholen:
https://www.youtube.com/watch?v=JkLSkABxw3o
Mit: Christina Clemm (Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht), Dr. Monika Schröttle (Politologin und Sozialwissenschaftlerin), Andreas Schmiedel (Leiter der Fachstelle des MIM)
Moderation: Christiane Mudra, Autorin und Regisseurin von »The Holy Bitch Project«
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The Holy Bitch Project

Ein Projekt über häusliche, sexualisierte und digitale Gewalt gegen Frauen
Uraufführung im Sommer 2021
im PATHOS München
(ursprünglich geplant am 5. März 2021)
Konzept, Recherche, Text und Regie: Christiane Mudra
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Karl im All zu Hause

Musiktheater von Cailtin van der Maas
Die Premiere im schwere reiter wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben
(war geplant am 4. Februar 2021)
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Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2021

Lucy Wilke und Pawel Dudus sind mit SCORES THAT SHAPED OUR FRIENDSHIP zum Berliner Theatertreffen 2021 eingeladen!
Mehr zur Auswahl hier:
https://www.berlinerfestspiele.de/de/theatertreffen/programm/2021/uebersicht.html
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Kulturletter

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