Montag, 6. Juli 2020


Vortrag

Im Rahmen der Vortragsreihe »Wo ist die Zukunft geblieben?«

Vor dem Überholen empfiehlt sich ein Blick in den Rückspiegel

Über die Literatur als Medium des Gedächtnisses und der Gegenwartswahrnehmung

Vortrag: Ijoma Mangold

Am Dienstag, den 2. Februar 2016 um 19.00 Uhr in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (Max-Joseph-Platz 3, 80539 München)

Eintritt: frei
Platzzahl begrenzt, Platzkarten werden ausgegeben.
Nicht barrierefrei

Gefördert durch die Friedrich-Baur-Stiftung.

Das Beruhigende an der Zukunft ist, dass sie in jedem Fall kommt. Es ist dieser Umstand zugleich das Beunruhigende an der Zukunft. Wer mehr von ihr will, als dass sie nur kommt, beschwört sie entweder als Morgenröte eines neuen Zeitalters oder malt sie mit düsteren Zeichen als letzte Tage der Menschheit an die Wand, bevor dann der Letzte das Licht ausmacht. Utopie oder Apokalypse sind zwei Seiten der selben Medaille: Ein Ungenügen an der Gegenwart, deren Gebrechen entweder zum großen Knall hochgerechnet oder aber siegreich überwunden werden sollen. Am Ende aber kommt immer nur die Zukunft, die in jedem Fall kommt. Sie spart zwar wahrlich nicht mit atemverschlagenden Innovationen, ist aber doch nicht das, was sich der Utopiker wie der Apokalyptiker von ihr versprochen hatte. Deswegen brauchen wir die Literatur, weil sie mehr Komplexität verarbeiten kann und so unseren Blick auf Winkel unserer Gegenwart lenkt, aus denen das Neue entsteht, ohne dass es sich laut ankündigt.



Neuigkeiten

Update Gesche Piening

Seit 2 Jahren arbeitet Gesche Piening zusammen mit einem großen Team von Kolleg*innen an einem dreiteiligen Großprojekt zum Thema Bestattungen von Amts wegen.

Am Freitag, 12. Juni 2020 wird nun um 21:05 Uhr ihr Hörspiel »Einsam stirbt öfter – ein Requiem« in der Reihe hör!spiel!art.mix auf Bayern 2 urgesendet.
https://www.br.de/mediathek/podcast/hoerspiel-pool/506

Im Anschluss an die Sendung gibt es zudem noch ein Interview mit Gesche Piening.
https://www.br.de/mediathek/podcast/artmix-galerie/575

Nach der Ursendung ist das Hörspiel für ein Jahr im podcast-Bereich von Bayern 2 abrufbar:
https://www.br.de/mediathek/podcast/hoerspiel-pool/506
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Sophia, der Tod und ich

von Thees Uhlmann
Die Premiere am 21. April 2020 im Zentraltheater kann leider nicht stattfinden
Ein neuer Termin steht im Moment noch nicht fest - wird aber so bald wie möglich bekannt geben!
Regie: Max Wagner
Mit: Jan Viethen, Tobias van Dieken, Luise Daberkow, Ilona Grandke, Uwe Bertram
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Die Haltestelle

Endlich wieder zu sehen!
Die Haltestelle
Ein Theaterstück von Stefan Kastner
Leider musste die Wiederaufnahme am 13. und 14. März 2020 im schwere reiter abgesagt werden. Wir hoffen auf neue Termine im Laufe des Jahres!
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Raritäten (Seltene Sachan)

Musikkabarett von und mit Stephan Zinner
Tourdaten: www.zinners-seite.de
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Kulturletter

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