Samstag, 17. April 2021


Vortrag

Im Rahmen der Vortragsreihe »Wo ist die Zukunft geblieben?«

Kein Gott, aber er kommt

Zukunft als säkularisierte Heilserwartung

Vortrag: Konrad Paul Liessmann (Philosoph, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist)

Am Dienstag, den 5. April 2016 um 19.00 Uhr in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (Max-Joseph-Platz 3, 80539 München)

Der Eintritt ist frei!
Platzzahl begrenzt, Platzkarten werden vor Beginn der Veranstaltung ausgegeben.
Nicht barrierefrei.

Gefördert durch die Friedrich-Baur-Stiftung.

Worauf warten eigentlich Menschen, die auf die Zukunft warten? Womit rüsten sich Menschen, die den Herausforderungen der Zukunft begegnen wollen? Was tun Menschen, die die Zukunft nicht versäumen wollen? Welche Haltung nehmen Menschen ein, die bereit sind für die Zukunft? Wovor fürchten sich Menschen, denen die Zukunft nicht geheuer ist? Was erhoffen sich Menschen, die auf die Zukunft setzen? Wir haben, so scheint es, die Zukunft objektiviert, so, als wäre die Zukunft etwas, das kommt, unerbittlich und ohne Nachsicht, und uns bleibt nur, sie, wenn möglich, zu erkennen und uns darauf rechtzeitig einzustellen. Genauer betrachtet erweist sich das Zukunftsdenken der Moderne als eine säkularisierte und entleerte Heilerwartung, vom kommenden Gott ist nur das Kommen geblieben, und dieses kann nun mit Prognosen und Trends, Hoffnungen oder Ängsten, Utopien oder Apokalypsen ausgemalt werden. Besser als auf die Zukunft zu warten, zu hoffen oder sich davor zu ängstigen, wäre es, die Dinge, die man verändern möchte, zu verändern.


Am 5. April war Konrad Paul Liessmann zu Gast in der Sendung KulturWelt auf Bayern2:
Zukunft als säkularisierte Heilserwartung
Ein Beitrag von Knut Cordsen
Hier zum Nachhören:
http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/kulturwelt/konrad-paul-liessmann-zukunft-100.html



Neuigkeiten

HOTEL GIESING - der Film

Ab sofort ist »HOTEL GIESING - das Viertel bleibt dreckig« ein dunkeldeutsches Singspiel von Cornel Franz und Markus Lehmann-Horn als Film kostenlos abrufbar - ein bearbeiteter Mitschnitt der Uraufführung vom 30.09.2020 im Münchner UTOPIA:
HOTEL GIESING - der Film« auf Vimeo
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Tatort Zuhause – Gewalt gegen Frauen

Wer unser Panel zum Weltfrauentag und zur covidbedingt verschobenen Uraufführung von »The Holy Bitch Project« verpasst hat, kann es jetzt auf youTube nachholen:
https://www.youtube.com/watch?v=JkLSkABxw3o
Mit: Christina Clemm (Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht), Dr. Monika Schröttle (Politologin und Sozialwissenschaftlerin), Andreas Schmiedel (Leiter der Fachstelle des MIM)
Moderation: Christiane Mudra, Autorin und Regisseurin von »The Holy Bitch Project«
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The Holy Bitch Project

Ein Projekt über häusliche, sexualisierte und digitale Gewalt gegen Frauen
Uraufführung im Sommer 2021
im PATHOS München
(ursprünglich geplant am 5. März 2021)
Konzept, Recherche, Text und Regie: Christiane Mudra
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Karl im All zu Hause

Musiktheater von Cailtin van der Maas
Die Premiere im schwere reiter wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben
(war geplant am 4. Februar 2021)
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Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2021

Lucy Wilke und Pawel Dudus sind mit SCORES THAT SHAPED OUR FRIENDSHIP zum Berliner Theatertreffen 2021 eingeladen!
Mehr zur Auswahl hier:
https://www.berlinerfestspiele.de/de/theatertreffen/programm/2021/uebersicht.html
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Kulturletter

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