Sonntag, 27. September 2020


Vortrag

Im Rahmen der Vortragsreihe »Wo ist die Zukunft geblieben?«

Kein Gott, aber er kommt

Zukunft als säkularisierte Heilserwartung

Vortrag: Konrad Paul Liessmann (Philosoph, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist)

Am Dienstag, den 5. April 2016 um 19.00 Uhr in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (Max-Joseph-Platz 3, 80539 München)

Der Eintritt ist frei!
Platzzahl begrenzt, Platzkarten werden vor Beginn der Veranstaltung ausgegeben.
Nicht barrierefrei.

Gefördert durch die Friedrich-Baur-Stiftung.

Worauf warten eigentlich Menschen, die auf die Zukunft warten? Womit rüsten sich Menschen, die den Herausforderungen der Zukunft begegnen wollen? Was tun Menschen, die die Zukunft nicht versäumen wollen? Welche Haltung nehmen Menschen ein, die bereit sind für die Zukunft? Wovor fürchten sich Menschen, denen die Zukunft nicht geheuer ist? Was erhoffen sich Menschen, die auf die Zukunft setzen? Wir haben, so scheint es, die Zukunft objektiviert, so, als wäre die Zukunft etwas, das kommt, unerbittlich und ohne Nachsicht, und uns bleibt nur, sie, wenn möglich, zu erkennen und uns darauf rechtzeitig einzustellen. Genauer betrachtet erweist sich das Zukunftsdenken der Moderne als eine säkularisierte und entleerte Heilerwartung, vom kommenden Gott ist nur das Kommen geblieben, und dieses kann nun mit Prognosen und Trends, Hoffnungen oder Ängsten, Utopien oder Apokalypsen ausgemalt werden. Besser als auf die Zukunft zu warten, zu hoffen oder sich davor zu ängstigen, wäre es, die Dinge, die man verändern möchte, zu verändern.


Am 5. April war Konrad Paul Liessmann zu Gast in der Sendung KulturWelt auf Bayern2:
Zukunft als säkularisierte Heilserwartung
Ein Beitrag von Knut Cordsen
Hier zum Nachhören:
http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/kulturwelt/konrad-paul-liessmann-zukunft-100.html



Neuigkeiten

Sophia, der Tod und ich

von Thees Uhlmann
Premiere am Di, 15. September 2020 um 20:00 Uhr im Zentraltheater
Regie: Max Wagner
Mit: Jan Viethen, Thiemo Meitner, Marysol Barber-Llorente
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Requiem für Verschwundene

Eine Hörinstallation für einsam und unbemerkt Verstorbene und für diejenigen, die zukünftig einsam und unbemerkt sterben werden
von Gesche Piening
19. September bis 22. November 2020
Die Installation ist einzeln besuchbar und findet ganztags unter freiem Himmel neben der St. Lukaskirche (Mariannenplatz, 80538 München) statt. Eintritt frei.
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Wir waren nie weg. Die Blaupause

Ein heimattreuer Western von Christiane Mudra
Aktualisierte Wiederaufnahme zum 40. Jahrestag des Oktoberfestattentats
am Mittwoch, 23.09. 2020 um 18:00 Uhr
und am Sonntag, 27.09. um 14:30 Uhr
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Hotel Giesing

Das Viertel bleibt dreckig und die Kunst frei
Ein dunkeldeutsches Singspiel
von Cornel Franz und Markus Lehmann-Horn
Mittwoch, 30. September und Donnerstag, 1. Oktober 2020 um 20:00 Uhr im UTOPIA
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Hirn der Finsternis

Ein Spiel um Gehen und Vergessen von Traummaschine Inc
Für alle ab 10 Jahren.
Uraufführung am Donnerstag, 15. Oktober 2020 im Ostpark in Berg am Laim
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Kein Kläger

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren
Ein interaktives Game im Stadtraum mit Zeitzeugnissen und Schauspielern von Christiane Mudra
Am Mi, 28.10. und So,0 1.11. um 19:30 Uhr,
Fr, 30.10. und Sa, 31.10. um 18:00 Uhr im Rahmen des RODEO-Festivals
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Die Haltestelle

Endlich wieder zu sehen!
Die Haltestelle
Ein Theaterstück von Stefan Kastner
Wiederaufnahme am 10. und 11. November 2020 im schwere reiter
Mehr Infos dazu in Kürze!
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Karl im All zu Hause

Musiktheater von Cailtin van der Maas
Premiere am 4. Februar 2021 im schwere reiter
Weitere Vorstellungen: 5. – 07. Februar 2021
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Kulturletter

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