Mittwoch, 22. Mai 2019


Vortrag

Im Rahmen der Vortragsreihe »Wo ist die Zukunft geblieben?«

Kein Gott, aber er kommt

Zukunft als säkularisierte Heilserwartung

Vortrag: Konrad Paul Liessmann (Philosoph, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist)

Am Dienstag, den 5. April 2016 um 19.00 Uhr in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (Max-Joseph-Platz 3, 80539 München)

Der Eintritt ist frei!
Platzzahl begrenzt, Platzkarten werden vor Beginn der Veranstaltung ausgegeben.
Nicht barrierefrei.

Gefördert durch die Friedrich-Baur-Stiftung.

Worauf warten eigentlich Menschen, die auf die Zukunft warten? Womit rüsten sich Menschen, die den Herausforderungen der Zukunft begegnen wollen? Was tun Menschen, die die Zukunft nicht versäumen wollen? Welche Haltung nehmen Menschen ein, die bereit sind für die Zukunft? Wovor fürchten sich Menschen, denen die Zukunft nicht geheuer ist? Was erhoffen sich Menschen, die auf die Zukunft setzen? Wir haben, so scheint es, die Zukunft objektiviert, so, als wäre die Zukunft etwas, das kommt, unerbittlich und ohne Nachsicht, und uns bleibt nur, sie, wenn möglich, zu erkennen und uns darauf rechtzeitig einzustellen. Genauer betrachtet erweist sich das Zukunftsdenken der Moderne als eine säkularisierte und entleerte Heilerwartung, vom kommenden Gott ist nur das Kommen geblieben, und dieses kann nun mit Prognosen und Trends, Hoffnungen oder Ängsten, Utopien oder Apokalypsen ausgemalt werden. Besser als auf die Zukunft zu warten, zu hoffen oder sich davor zu ängstigen, wäre es, die Dinge, die man verändern möchte, zu verändern.


Am 5. April war Konrad Paul Liessmann zu Gast in der Sendung KulturWelt auf Bayern2:
Zukunft als säkularisierte Heilserwartung
Ein Beitrag von Knut Cordsen
Hier zum Nachhören:
http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/kulturwelt/konrad-paul-liessmann-zukunft-100.html



Neuigkeiten

aDevantgarde.15

DRUNTER / DRÜBER
27. Mai – 2. Juni 2019 in München
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nach dem Kinofilm von Hans Weingartner
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Weitere Vorstellungen am 4. und 5. Juni 2019
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Ausstellung von 6. Juni bis 24. November 2019

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Kein Kläger

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren
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Ein interaktives Game  mit Zeitzeugnissen und Schauspielern
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verschlungen, unter dem Mond, in unserem hellen Zimmer, in diesem dunklen Haus
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