Samstag, 26. September 2020


Theater

Uraufführung am 29. Januar 2009 im Metropoltheater

Tage wie Nächte

Ein Theaterstück von Josef Rödl

Wiederaufnahme am 14. November 2017 um 20.00 Uhr im Zentraltheater
(Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
Weitere Vorstellungstermine am 15., 21. und 22. November 2017.
Wegen der großen Nachfrage Zusatzvorstellung am 3. Dezember 2017

Wiederaufnahme am 9. , 10. und 11. Februar 2012 um 20.00 Uhr im Metropoltheater
Weitere Vorstellungstermine am 18., 19., 21. und 22. Februar 2012

Am Freitag, 24. und Samstag 25. September 2010 im Turmtheater Regensburg

Wiederaufnahme am 5.  November 2009 um 20.00 Uhr im Metropoltheater
Weitere Vorstellungen am  6., 7., 11.-13. und am 21. November 2009

Am 2. August 2009 im Rahmen von Kultur in der Hammermühle Beratzhausen zugunsten der Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz e.V.

Wiederaufnahme am 2. Juni 2009 um 20.00 Uhr im Metropoltheater
Weitere Vorstellungen am 3., 4. und 5. Juni 2009

Uraufführung am 29. Januar 2009 um 20.00 Uhr im Metropoltheater
Weitere Vorstellungen am 30., 31. Januar und am 03., 07., 08., 10., 11. und 14. Februar 2009

Regie: Josef Rödl
Dramaturgie: Eva Sixt
Bühne: Thomas Flach
Licht: Tobias Zohner
Mit: Thomas Meinhardt

Unsere Welt reicht soweit wie unsere Erinnerungen. In Josef Rödls Stück für einen Schauspieler schlüpft Thomas Meinhardt in verschiedenste Rollen: Eine Frau feiert Geburtstag, ohne zu wissen wie alt sie ist. Ein Sohn stemmt sich gegen das Verschwinden seiner Kindheit. Ein Ehemann schwelgt in Erinnerungen an seine besten Jahre. Ein Vater sieht sich verleugnet und eine Tochter will nur das Beste.
Eine ganz normale Familie also.
Figuren verwandeln sich, Orte verschwinden, Zeiten geraten durcheinander. Wir fallen in eine wild irrationale, doch vollkommen logische Lebensgeschichte, die uns daran erinnert, daß jedes Glück des Vergessens einen schmerzlichen Kern enthält.

Dabei wird von einer alles verändernden und verschlingenden Krankheit erzählt, die Thomas Mann im »Doktor Faustus« so charakterisiert: „Meint doch das Wort ‚Demenz’ ursprünglich nichts anderes, als die Abweichung vom eigenen Ich, die Selbstentfremdung.“ – eine Definition, die sehr viel weitergehende Fragen aufwirft nach der condition humaine: Was ist der Mensch, was macht ihn wiedererkennbar und handlungsfähig? Was sind die Grundvoraussetzungen von Verstehen und Verständigung? Was geschieht, wenn der Horizont einer Person schrumpft, wann ist sie nicht mehr die, die sie immer gewesen ist? Und wer oder was entscheidet über Identitätund Identitätsverlust?

»Tage wie Nächte« ist eine Recherche über die Abgründigkeit und Haltlosigkeit der Existenz, die „normalerweise“ durch Konventionen und Routinen des Redens, sich Verhaltens und Handelns im Leben oder auf dem Theater verdeckt sind.

Eine Produktion des Metropoltheaters mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises Metropoltheater München e.V.

Eingeladen
- zu den 6. Wasserburger Theatertagen 2010
- ins Turmtheater Regensburg (24.+25. September 2010; unterstützt von der Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz e. V. und der Stiftung Alzheimer Demenz: Pflege und Forschung)



Thomas M. Meinhardt (Schauspieler), absolvierte seine Schauspielausbildung am Bliss-Theaterstudio und bei Suzanne Geyer am Schauspiel München. Seit Anfang der 90er Jahre steht er auf der Bühne, u.a. am
Münchener Prinzregententheater (»Krabat«, »Animalfarm«) und am Cuvillées-Theater (»Don Quichotte«). Nach zahlreichen Arbeiten an freien Bühnen und zwei Gastengagements an den Städtischen Bühnen Regensburg
(u.a. »Albert - warum?« Regie: Josef Rödl), spielt er nun hauptsächlich am renommierten Münchner Metropol-Theater, u.a. in der mehrfach preisgekrönten Produktion »Die drei Leben der Lucie Cabrol« unter der Regie von Intendant Jochen Schölch (Bayerischer Theaterpreis 2002), »Das Ballhaus«, »Lantana«, »Caligula« (Regie: Jochen Schölch).
Im Fernsehen war Thomas M. Meinhardt in diversen »Tatort«-Produktionen (u.a. unter der Regie von Josef Rödl und Thomas Freundner), in Hark Bohms »Vera Brühne« und Heinrich Breloers »Die Manns – ein Jahrhundertroman« zu sehen. In Josef Rödls Kurzfilm »Der falsche Mann« (HFF München) spielte er die Hauptrolle. Zuletzt konnte man ihn in der TV-Produktion »Das Kreuz mit der Schrift« (BR Alpha) sehen.
Als Sprecher ist er in den Bereichen Hörbuch, Hörspiel, Dokumentation und Synchron tätig, so hat er für den Hörverlag u.a. Agatha Christies »Der Tod auf dem Nil« gesprochen, in diversen Hörspielen des Bayerischen Rundfunks mitgewirkt und ist seit vielen Jahren die markante Stimme von »Motorvision«, dem erfolgreichen Automagazin des DSF.
Seit Anfang 2006 lehrt Thomas M. Meinhardt als Gastdozent (Monolog, Szene und Mediensprechen) an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München.

Eva Sixt (Dramaturgie) lebt und arbeitet als Schauspielerin, Sängerin und Dramaturgin in Regensburg. Kooperation mit Josef Rödl u.a. bei seinen Kammeroper-Projekten. Autorin eines Buches über den Theaterenthusiasten Andreas Blank und Mitherausgeberin des Emerenz-Meier-Hörbuchs »out of Heimat«.



Neuigkeiten

Sophia, der Tod und ich

von Thees Uhlmann
Premiere am Di, 15. September 2020 um 20:00 Uhr im Zentraltheater
Regie: Max Wagner
Mit: Jan Viethen, Thiemo Meitner, Marysol Barber-Llorente
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Requiem für Verschwundene

Eine Hörinstallation für einsam und unbemerkt Verstorbene und für diejenigen, die zukünftig einsam und unbemerkt sterben werden
von Gesche Piening
19. September bis 22. November 2020
Die Installation ist einzeln besuchbar und findet ganztags unter freiem Himmel neben der St. Lukaskirche (Mariannenplatz, 80538 München) statt. Eintritt frei.
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Wir waren nie weg. Die Blaupause

Ein heimattreuer Western von Christiane Mudra
Aktualisierte Wiederaufnahme zum 40. Jahrestag des Oktoberfestattentats
am Mittwoch, 23.09. 2020 um 18:00 Uhr
und am Sonntag, 27.09. um 14:30 Uhr
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Hotel Giesing

Das Viertel bleibt dreckig und die Kunst frei
Ein dunkeldeutsches Singspiel
von Cornel Franz und Markus Lehmann-Horn
Mittwoch, 30. September und Donnerstag, 1. Oktober 2020 um 20:00 Uhr im UTOPIA
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Hirn der Finsternis

Ein Spiel um Gehen und Vergessen von Traummaschine Inc
Für alle ab 10 Jahren.
Uraufführung am Donnerstag, 15. Oktober 2020 im Ostpark in Berg am Laim
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Kein Kläger

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren
Ein interaktives Game im Stadtraum mit Zeitzeugnissen und Schauspielern von Christiane Mudra
Am Mi, 28.10. und So,0 1.11. um 19:30 Uhr,
Fr, 30.10. und Sa, 31.10. um 18:00 Uhr im Rahmen des RODEO-Festivals
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Die Haltestelle

Endlich wieder zu sehen!
Die Haltestelle
Ein Theaterstück von Stefan Kastner
Wiederaufnahme am 10. und 11. November 2020 im schwere reiter
Mehr Infos dazu in Kürze!
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Karl im All zu Hause

Musiktheater von Cailtin van der Maas
Premiere am 4. Februar 2021 im schwere reiter
Weitere Vorstellungen: 5. – 07. Februar 2021
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Kulturletter

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