Samstag, 21. Oktober 2017


Theater

Uraufführung am 29. Januar 2009 im Metropoltheater

Tage wie Nächte

Ein Theaterstück von Josef Rödl

Wiederaufnahme am 14. November 2017 um 20.00 Uhr im Zentraltheater
(Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
Weitere Vorstellungstermine am 15., 21. und 22. November 2017.

Wiederaufnahme am 9. , 10. und 11. Februar 2012 um 20.00 Uhr im Metropoltheater
Weitere Vorstellungstermine am 18., 19., 21. und 22. Februar 2012

Am Freitag, 24. und Samstag 25. September 2010 im Turmtheater Regensburg

Wiederaufnahme am 5.  November 2009 um 20.00 Uhr im Metropoltheater
Weitere Vorstellungen am  6., 7., 11.-13. und am 21. November 2009

Am 2. August 2009 im Rahmen von Kultur in der Hammermühle Beratzhausen zugunsten der Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz e.V.

Wiederaufnahme am 2. Juni 2009 um 20.00 Uhr im Metropoltheater
Weitere Vorstellungen am 3., 4. und 5. Juni 2009

Uraufführung am 29. Januar 2009 um 20.00 Uhr im Metropoltheater
Weitere Vorstellungen am 30., 31. Januar und am 03., 07., 08., 10., 11. und 14. Februar 2009

Regie: Josef Rödl
Dramaturgie: Eva Sixt
Bühne: Thomas Flach
Licht: Tobias Zohner
Mit: Thomas Meinhardt

Unsere Welt reicht soweit wie unsere Erinnerungen. In Josef Rödls Stück für einen Schauspieler schlüpft Thomas Meinhardt in verschiedenste Rollen: Eine Frau feiert Geburtstag, ohne zu wissen wie alt sie ist. Ein Sohn stemmt sich gegen das Verschwinden seiner Kindheit. Ein Ehemann schwelgt in Erinnerungen an seine besten Jahre. Ein Vater sieht sich verleugnet und eine Tochter will nur das Beste.
Eine ganz normale Familie also.
Figuren verwandeln sich, Orte verschwinden, Zeiten geraten durcheinander. Wir fallen in eine wild irrationale, doch vollkommen logische Lebensgeschichte, die uns daran erinnert, daß jedes Glück des Vergessens einen schmerzlichen Kern enthält.

Dabei wird von einer alles verändernden und verschlingenden Krankheit erzählt, die Thomas Mann im »Doktor Faustus« so charakterisiert: „Meint doch das Wort ‚Demenz’ ursprünglich nichts anderes, als die Abweichung vom eigenen Ich, die Selbstentfremdung.“ – eine Definition, die sehr viel weitergehende Fragen aufwirft nach der condition humaine: Was ist der Mensch, was macht ihn wiedererkennbar und handlungsfähig? Was sind die Grundvoraussetzungen von Verstehen und Verständigung? Was geschieht, wenn der Horizont einer Person schrumpft, wann ist sie nicht mehr die, die sie immer gewesen ist? Und wer oder was entscheidet über Identitätund Identitätsverlust?

»Tage wie Nächte« ist eine Recherche über die Abgründigkeit und Haltlosigkeit der Existenz, die „normalerweise“ durch Konventionen und Routinen des Redens, sich Verhaltens und Handelns im Leben oder auf dem Theater verdeckt sind.

Eine Produktion des Metropoltheaters mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises Metropoltheater München e.V.

Eingeladen
- zu den 6. Wasserburger Theatertagen 2010
- ins Turmtheater Regensburg (24.+25. September 2010; unterstützt von der Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz e. V. und der Stiftung Alzheimer Demenz: Pflege und Forschung)



Thomas M. Meinhardt (Schauspieler), absolvierte seine Schauspielausbildung am Bliss-Theaterstudio und bei Suzanne Geyer am Schauspiel München. Seit Anfang der 90er Jahre steht er auf der Bühne, u.a. am
Münchener Prinzregententheater (»Krabat«, »Animalfarm«) und am Cuvillées-Theater (»Don Quichotte«). Nach zahlreichen Arbeiten an freien Bühnen und zwei Gastengagements an den Städtischen Bühnen Regensburg
(u.a. »Albert - warum?« Regie: Josef Rödl), spielt er nun hauptsächlich am renommierten Münchner Metropol-Theater, u.a. in der mehrfach preisgekrönten Produktion »Die drei Leben der Lucie Cabrol« unter der Regie von Intendant Jochen Schölch (Bayerischer Theaterpreis 2002), »Das Ballhaus«, »Lantana«, »Caligula« (Regie: Jochen Schölch).
Im Fernsehen war Thomas M. Meinhardt in diversen »Tatort«-Produktionen (u.a. unter der Regie von Josef Rödl und Thomas Freundner), in Hark Bohms »Vera Brühne« und Heinrich Breloers »Die Manns – ein Jahrhundertroman« zu sehen. In Josef Rödls Kurzfilm »Der falsche Mann« (HFF München) spielte er die Hauptrolle. Zuletzt konnte man ihn in der TV-Produktion »Das Kreuz mit der Schrift« (BR Alpha) sehen.
Als Sprecher ist er in den Bereichen Hörbuch, Hörspiel, Dokumentation und Synchron tätig, so hat er für den Hörverlag u.a. Agatha Christies »Der Tod auf dem Nil« gesprochen, in diversen Hörspielen des Bayerischen Rundfunks mitgewirkt und ist seit vielen Jahren die markante Stimme von »Motorvision«, dem erfolgreichen Automagazin des DSF.
Seit Anfang 2006 lehrt Thomas M. Meinhardt als Gastdozent (Monolog, Szene und Mediensprechen) an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München.

Eva Sixt (Dramaturgie) lebt und arbeitet als Schauspielerin, Sängerin und Dramaturgin in Regensburg. Kooperation mit Josef Rödl u.a. bei seinen Kammeroper-Projekten. Autorin eines Buches über den Theaterenthusiasten Andreas Blank und Mitherausgeberin des Emerenz-Meier-Hörbuchs »out of Heimat«.



Neuigkeiten

Ähnlich aber anders

70 Jahre Integrationserfahrung nach Flucht und Vertreibung
Dienstag, 17. Oktober 2017 um 19.00 Uhr im Haus des Deutschen Ostens (Am Lilienberg 5, 81669 München, S-Bahn Rosenheimer Platz, Tram Deutsches Museum oder Gasteig)
Mit Dorothea Schroeder, Regisseurin, und Mitwirkenden des Theaterprojekts »Kalte Heimat - Was heißt woher?«
sowie Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Leiter Haus des Deutschen Ostens, Matthias Weinzierl, Bellevue di Monaco und Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung.
Der Eintritt ist frei!
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Tage wie Nächte

Wir freuen uns, daß Thomas Meinhardt noch einmal in seinem fulminanten Soloabend von Josef Rödl zu sehen ist:
Wiederaufnahme am 14. November 2017 im Zentraltheater (Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
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Vor der Hochzeit und schon Witwe

Beatrix Doderer
Wieder zu sehen am 20. November 2017 um 20:00 Uhr in der Münchner Lach- und Schiessgesellschaft
Ein ungemein dichter Kabarett-/Theaterabend. klug und voll Witz, immer mit großem Respekt vor ihren Figuren.
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Kalte Heimat – Was heißt woher?

Ein Theaterprojekt über das Angekommensein
von AKA:NYX / Dorothea Schroeder
Uraufführung am Montag, 20. November 2017 um 19.30 Uhr im Café im Bellevue di Monaco
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MUTTERLAND ...stille

Ein Projekt von Emre Akal
Uraufführung am Donnerstag 23. November 2017 um 20.00 Uhr im Hoch X
Weitere Vorstellungen am 24., 25. und 26. November 2017 um 20.00 Uhr im Hoch X
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Die goldene Lüge

von Caitlin van der Maas
Uraufführung am Freitag, den 1. Dezember 2017, um 19.30 Uhr im HochX
Weitere Vorstellungen am Samstag, den 2. und Sonntag, den 3. Dezember 2017 um jeweils 19.30 Uhr im HochX
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"Im Freien" - Musikfest in memoriam Wilhelm Killmayer

08. bis 10. Dezember 2017
Gasteig München und Theaterakademie
Künstlerische Leitung: Johannes X. Schachtner, Markus Schmitt, Prof. Moritz Eggert
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Die Haltestelle

Das 10. Stück von Stefan Kastner!
Uraufführung am Mittwoch, den 13. Dezember 2017 um 20.00 Uhr im schwere reiter/München

10 Jahre Kathrin Schäfer Kultur PR

Ich danke allen, die mich seit der Gründung meiner Agentur im Februar 2007 begleitet und unterstützt haben:
allen Künstlerinnen und Künstlern, allen Journalisten in Nah und Fern sowie allen Partnern, Kolleginnen und Kollegen in den verschiedensten Projekten!
Insgesamt waren es 135 wunderbare Theater-Performance-Tanz-Musik-Austellungs-Projekte  von 46 verschiedenen Auftraggebern!
Herzlichen Dank für das Vertrauen und die offene, angenehme Zusammenarbeit!
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Gratulation

an Karen Breece, Caitlin van der Maas und Stefan Kastner für Ihre Projektförderung 2017.
Mehr zu den einzelnen Projekten in Kürze!
Mehr dazu hier:
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Neu auf goethe.de

Seit Juli 2009 betreuen wir die Online-Redaktion des Goethe-Instituts für die Bereiche Theater und Tanz.

Theater
• »20. Internationales Figurentheaterfestival: Versuchsanordnungen im „Zwischen“« von Anke Meyer (Juli 2017)
• »Die einzigartige deutsche Theaterlandschaft im Jahr 2017: Welterbe und Zankapfel« von Nikolaus Müller-Schöll (Mai 2017)
• »Berliner Theatretreffen 2017: Prä-eskalative Atmosphären« von Christine Wahl (Mai 2017)
• »Theater und Kritik: Deplatzierte Zuschauer und alternde Körper« von Esther Boldt (April 2017)
• »Theatergeschichte: Vom Hoftheater zum föderalen System« von Peter Michalzik (März 2017)

Tanz
• »
Dossier Tanz und Migration: Typologien der Migration« von Franz Anton Cramer (August 2017)
mit Portraits zu Ceren Erek, Ahmed Soura, Paula Rosolen
• »Auf der Suche nach dem (v)erspielten Raum« von Lorenz Aggermann (April 2017/November 2014)
• »Pina Bausch: Kann man Tanz in Vitrinen stellen?« von Sabrina Schleicher (April 2017)
• »Wirklichkeitsbezug im Tanz: Vermögen und Form« von Franz Anton Cramer (Januar 2017)
• »Tanzkritik: Die Lust am Tanz-Text« von Esther Boldt (Januar 2017/April 2016)
• »deufert & plischke: An den Löchern bauen« von Sandra Nöth (Januar 2017/Juni 2016)