Mittwoch, 22. Mai 2019


Tanz- und Theaterfestival

11.-14. Oktober 2018

RODEO 2018

RODEO ist das Festival der Freien Tanz- und Theaterszene in München, das seit 2010 auf Initiative des Kulturreferats der Landeshauptstadt München veranstaltet wird. Alle zwei Jahre zeigt es eine Auswahl zeitgenössischer Münchner Theaterformen, bittet in verschiedenen Formaten zum Gespräch und gewährt seit 2016 Einblick in künstlerische Arbeitsprozesse. 2018 steht das Festival zum zweiten Mal unter der künstlerischen Leitung von Sarah Israel.

In diesem Jahr findet RODEO vom 11. bis 14. Oktober statt und lädt zu einer Vorab-Veranstaltung am 09. Oktober im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München ein. Wie schon im letzten Jahr ist das Festival an verschiedenen Orten der Freien Szene zu Gast. An vier Tagen werden Tanz, Theater und (Musik-)Performance aus München, nationale Gastspiele, Exkursionen in den Stadtraum, Ausstellungs- und Vernetzungsformate, Arbeitsstände, Lesungen und Diskussionen präsentiert. Bei teilweise freiem Eintritt ist das Publikum eingeladen zum Zuschauen und Interagieren, zum Diskutieren und natürlich zum Feiern.

Die ausgewählten Produktionen spannen dabei einen Bogen von Tanzperformances über posthumane Theaterinstallation hin zu einem Theaterabend über das Begehren. Des Weiteren sind im Programm ein Hip-Hop-Hörstück, eine Busfahrt durch den Stadtraum und gejodelte Kunstmanifeste. Wie und ob sich eine Stadt in das Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern einschreibt, befragt RODEO im Rahmen eines Vortrags mit anschließender Diskussion.

RODEO 2018 führt sein Anliegen, sich mit der Geschichte der Freien Szene der Stadt zu beschäftigen, im Rahmen einer 4-tägigen Ausstellung mit Diskussion in der Galerie der Künstler fort. Drei Vertreterinnen und Vertreter der Münchner Szene präsentieren ihre Geschichte und stellen sich als Forschungslabor für neue und andere Formen der Präsentation performativer Kunst zur Verfügung. Zum zweiten Mal findet 2018 in Kooperation mit dem Goethe-Institut e.V. das Programm BLOOM UP statt, ein Residency-Programm, das genreübergreifendes künstlerisches Arbeiten stärkt. Das Festival präsentiert Arbeitsstände aus drei internationalen Zusammenarbeiten mit Gästen aus Tel-Aviv (Israel), Neu-Delhi (Indien) und Tokio (Japan).

Seit seiner Gründung hat RODEO sich mit jeder Ausgabe verändert. Es reagiert auf Entwicklungen der Freien Szene auf städtischer Ebene und auf Bundesebene. Im Rahmen dieser Veränderungen hat das Festival zusammen mit den Festivals Hauptsache Frei (Hamburg), 6 Tage frei (Stuttgart, Baden-Württemberg), Performing Arts Festival (Berlin) und den Favoriten (Dortmund, Nordrhein-Westfalen) 2015 das Netzwerk Regionale Festivals der Freien Darstellende Künste gegründet. Hier wird der Wissensaustausch auf Leitungsebene gepflegt und an einer kontinuierlichen Einladung von lokalen Künstlerinnen und Künstler zu den verschiedenen Festivals zwecks Begegnung und Vernetzung gearbeitet. Im Rahmen von RODEO lädt der Bundesverband Freie Darstellende Künste zu einer Diskussion über Verbände und Verbündete ein und befragt Sinn und Nutzen von Zusammenschlüssen.

RODEO 2018 feiert seine 5. Edition. Sarah Israel und ihr Team freuen sich darauf und hoffen auf rege Partizipation und zahlreiche Besucherinnen und Besucher.


Neuigkeiten

aDevantgarde.15

DRUNTER / DRÜBER
27. Mai – 2. Juni 2019 in München
music festival: made by composers
Festivalleitung: Alexander Strauch, Markus Lehmann-Horn
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Die fetten Jahre sind vorbei


nach dem Kinofilm von Hans Weingartner
Premiere am Montag, 3. Juni 2019 um 20.00 Uhr im Zentraltheater
Weitere Vorstellungen am 4. und 5. Juni 2019
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Und wir sollten schweigen? – Künstlerinnen in St. Paul

Vernissage am Donnerstag, 6. Juni 2019 um 19.30 Uhr in der Kirche St. Paul
Ausstellung von 6. Juni bis 24. November 2019

Eröffnung der Ausstellung in Anwesenheit der Künstlerinnen durch die beiden Kuratoren Dr. Barbara Fischer, Kunsthistorikerin und Mitglied des Kuratoriums des Fachbereichs Kunstpastoral und Dr. Alexander Heisig, Fachreferent für zeitgenössische Kunst und Kirche, sowie durch Dr. Ulrich Schäfert und Pfarrer Rainer Hepler vom Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
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Kein Kläger

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren
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Ein interaktives Game  mit Zeitzeugnissen und Schauspielern
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Mitten in der Nacht

verschlungen, unter dem Mond, in unserem hellen Zimmer, in diesem dunklen Haus
irgendwo in der Welt
Ein Theaterprojekt von Caitlin van der Maas
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Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene
Premiere am Mittwoch, 26. Juni 2019 um 19:00 Uhr im HochX
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PUNK‽

von Paula Rosolen / Haptic Hide
10 Jahre BE Festival in Birmingham, UK
Am Mittwoch, 3. Juli 2019 um 21.30 Uhr im Birmingham Repertory Theatre
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Raritäten (Seltene Sachan)

Musikkabarett von und mit Stephan Zinner
Tourdaten: www.zinners-seite.de
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Kulturletter

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