Mittwoch, 30. September 2020


Tanz- und Theaterfestival

6. bis 9. Oktober 2016

RODEO 2016

Am 4. August 2015 stellte Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers die neue Leiterin des biennalen Tanz- und Theaterfestivals Rodeo vor. Sarah Israel wird das Festival 2016 verantworten, das vom 6. bis 9. Oktober 2016 stattfinden wird. 2010 war das Festival auf Initiative des Kulturreferats zur Förderung der freien Tanz- und Theaterszene Münchens ins Leben gerufen worden. Seither wird es sukzessive weiterentwickelt.

2016 wird erstmals ein internationales Austauschprogramm in Kooperation mit dem Goethe Institut Teil des Festivals sein. „Bloom up“ heißt das Programm, für das sich Künstlerinnen und Künstler ab sofort um Arbeitsstipendien bewerben können.

Auch national soll die Kooperation intensiviert werden: Es ist geplant, dass eine Münchner RODEO-Produktion in einer deutschen Stadt gastiert, und im Gegenzug präsentiert sich die besuchte Institution der freien Szene in München während RODEO 2016.

RODEO 2016 wird an vier Tagen (6. bis 9. Oktober 2016) ausgewählte Tanz-, Theater- und Performance-Produktionen aus München zeigen sowie die Ergebnisse der Arbeitsstipendiaten präsentieren. Diskurs, Konzert und Party runden die Plattform mit Festival-Charakter ab. Hauptaspekt von RODEO 2016 wird sein, Akteurinnen und Akteure verschiedener lokaler, freier Szenen zusammenzubringen und den gegenseitigen Austausch anzuregen.

Mit der Festivalleitung und Konzeption für RODEO 2016 wird die Dramaturgin Sarah Israel betraut, die bereits an RODEO 2014 beteiligt war – als Verantwortliche für die RODEO Masterclass sowie als Redakteurin des Festivalbuches.

„Mit Sarah Israel als künstlerische Leitung wird das bislang nur lokal verortete Festival einen Sprung nach vorne machen: Mehr Austausch, mehr Diskurs und mehr Ausblick. Zusammen werden wir RODEO München 2016 sowohl für die Künstlerinnen und Künstler als auch für das Publikum überregional und international weiterentwickeln können“, so Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München.

Sarah Israel: „Ich verstehe RODEO 2016 als Plattform für lokale freie Szenen mit festivem Charakter und nicht als reinen Showcase der Münchner freien Szene. Ziel ist es, über vier Tage Künstlerinnen und Künstler zusammenzuführen, damit gemeinsam gedacht, geredet, gelacht, getanzt – und zum Schluss auch gefeiert werden kann. Ich hoffe, wir können einen Geist etablieren, der Energien bündelt, Neugier weckt und allen die Zeit bietet, sich kennenzulernen."

Sarah Israel zur Seite steht Susanne Traub. Sie wird für den Bereich der internationalen Vernetzung zuständig sein und das Austauschprogramm begleiten. Die Produktion liegt wie schon bei RODEO 2014 in der Hand des RAT&TAT KULTURBUEROs mit Laura Martegani und Katrin Dollinger, ebenso wird die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wieder von Simone Lutz und Kathrin Schäfer übernommen.

Das internationale Austauschprogramm “Bloom up” wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut stattfinden. Freischaffende Künstlerinnen und Künstler der Darstellenden Kunst aus München und dem Ausland eingeladen, sich für Arbeitsstipendien zu bewerben. Erste Ergebnisse dieser Stipendien werden, in frei wählbarer Form und ohne den Zwang zur Präsentation einer vollständigen Produktion, bei RODEO 2016 gezeigt (Informationen unter leitung@rodeomuenchen.de und patrick.lederrose@goethe.de).
Im nationalen Bereich soll ein verstärkter Kontakt zu Kuratorinnen und Kuratoren sowie Institutionen für die Freie Szene aus anderen deutschen Städten aufgebaut werden. Angedacht ist, einen Austausch zu initiieren, bei dem eine Münchner Produktion des Programms von RODEO 2016 zu einer Institution der Freien Szene innerhalb Deutschlands eingeladen wird, während RODEO 2016 im Gegenzug eine Produktion der einladenden Institution präsentiert.

Das beim letzten Mal erstmalig durchgeführte Format der Masterclass soll im Rahmen von RODEO 2016 zu einem offenen Campus ausgebaut werden, der sowohl das Programm von RODEO 2016 begleitet als auch Bedingungen, Visionen, Ästhetik und Selbstverständnis freien künstlerischen Arbeitens diskutiert.

Ebenfalls aus dem Festival 2014 fortgeführt werden soll die Beschäftigung mit der Geschichte und Entwicklung der Freien Szene in München. Angedacht ist ein multimedialer Streifzug durch die Stadt zur Historie der Freien (Theater-)Szene.

Zum zweiten Mal werden im Rahmen des RODEO Festivals gemeinsam die Preise in den Sparten Tanz und Theater des Kulturreferates der Landeshauptstadt München verliehen.


Neuigkeiten

Sophia, der Tod und ich

von Thees Uhlmann
Premiere am Di, 15. September 2020 um 20:00 Uhr im Zentraltheater
Regie: Max Wagner
Mit: Jan Viethen, Thiemo Meitner, Marysol Barber-Llorente
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Requiem für Verschwundene

Eine Hörinstallation für einsam und unbemerkt Verstorbene und für diejenigen, die zukünftig einsam und unbemerkt sterben werden
von Gesche Piening
19. September bis 22. November 2020
Die Installation ist einzeln besuchbar und findet ganztags unter freiem Himmel neben der St. Lukaskirche (Mariannenplatz, 80538 München) statt. Eintritt frei.
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Wir waren nie weg. Die Blaupause

Ein heimattreuer Western von Christiane Mudra
Aktualisierte Wiederaufnahme zum 40. Jahrestag des Oktoberfestattentats
am Mittwoch, 23.09. 2020 um 18:00 Uhr
und am Sonntag, 27.09. um 14:30 Uhr
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Hotel Giesing

Das Viertel bleibt dreckig und die Kunst frei
Ein dunkeldeutsches Singspiel
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Mittwoch, 30. September und Donnerstag, 1. Oktober 2020 um 20:00 Uhr im UTOPIA
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Hirn der Finsternis

Ein Spiel um Gehen und Vergessen von Traummaschine Inc
Für alle ab 10 Jahren.
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Kein Kläger

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren
Ein interaktives Game im Stadtraum mit Zeitzeugnissen und Schauspielern von Christiane Mudra
Am Mi, 28.10. und So,0 1.11. um 19:30 Uhr,
Fr, 30.10. und Sa, 31.10. um 18:00 Uhr im Rahmen des RODEO-Festivals
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Die Haltestelle

Endlich wieder zu sehen!
Die Haltestelle
Ein Theaterstück von Stefan Kastner
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Mehr Infos dazu in Kürze!
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Karl im All zu Hause

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Weitere Vorstellungen: 5. – 07. Februar 2021
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