Sonntag, 16. Dezember 2018


Theater

Uraufführung am 15. Februar 2018

ORADOUR

von Karen Breece

Uraufführung am 15. Februar 2018 um 20:00 Uhr im HochX Theater und Live Art (Entenbachstraße 37, 81541 München)
Weitere Vorstellungen am 16., 17., 23. und 24. Februar 2018 um jeweils 20:00 Uhr

Eintritt: 18 € / ermäßigt 10 €
Karten über alle Vorverkaufsstellen von MünchenTicket und www.muenchenticket.de,
Restkarten an der Abendkasse

Am 10. Juni 1944, vier Tage nach der alliierten Landung in der Normandie, verüben Soldaten der 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“ im französischen Oradour-sur-Glane das zahlenmäßig größte deutsche Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs in Westeuropa. Die rund 150 Tatbeteiligten ermorden 642 Einwohner des Dorfes. Die Männer werden erschossen. Die Frauen und Kinder, die mehr als die Hälfte der Opfer ausmachen, werden in einer Kirche zusammengetrieben, die von den deutschen Soldaten beschossen und in Brand gesetzt wird. Viele von ihnen verbrennen bei lebendigem Leib. Bis heute wurde keiner der Täter vor einem bundesdeutschen Gericht angeklagt. In dem Theaterprojekt ORADOUR begibt sich die Regisseurin Karen Breece auf die Suche nach den Konsequenzen des Massakers für die Opfer, die Tatbeteiligten und ihre Nachfahren. Gleichzeitig reflektiert ORADOUR unseren heutigen Umgang mit der deutschen NS-Geschichte: Gibt es gegenwärtig einen Überdruss an der Aufarbeitung des Vergangenen? Wie können sich die Generationen der Gegenwart überhaupt von Verbrechen ihrer Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern betroffen fühlen? Sollte nicht langsam Gras darüber wachsen? Auf der Grundlage ihrer einjährigen Recherche hat Karen Breece aus Ermittlungs- und Gerichtsprotokollen sowie aus Gesprächen mit Zeitzeugen und Nachfahren von Opfern und Tätern einen Theatertext geschaffen. Dieser bildet den Ausgangspunkt für eine Reihe fiktionaler Spielszenen, die die Regisseurin gemeinsam mit ihren Schauspieler*innen Katja Bürkle, Benny Claessens und Sebastian Mirow im Zuge der Proben entwickelt hat. Zwischen Schwierigkeiten des Erinnerns und der Unmöglichkeit des Vergessens. Zwischen der Absurdität der Realität und der Unzulänglichkeit ihrer Repräsentation. Zwischen einer unmöglichen Vergangenheit und einer unmöglichen Gegenwart.



Neuigkeiten

RODEO 2018

Wir sagen DANKE!
Nach drei Ausgaben von RODEO (2014-2016+2018) bedanken wir uns sehr herzlich bei allen JournalistInnen, PartnerInnen, KollegInnen und ganz besonders bei Sarah Israel udn dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
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Vor dem Auftritt

Fotos von Cordula Treml
Von Do, 10. Januar bis Fr, 01. März 2019 im Bürger- und Kulturhaus Gauting
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Frau F. hat immer noch Angst

Ein Projekt von Emre Akal
Uraufführung am 15. Januar 2019 um 20 Uhr im HochX
Weitere Termine vom 17. bis 20. Januar 2019
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Raritäten (Seltene Sachan)

Musikkabarett von und mit Stephan Zinner
Premiere am 6. Februar 2019 um 20 Uhr im Lustspielhaus
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record play stop rewind

Eine Tonträger*in Performance von Annette Geller & Team / MOM
Uraufführung am Mittwoch, 6. Februar 2019 um 10:00 Uhr im Kulturzentrum „Einstein Kultur“ (Einsteinstraße 42, 81675 München)
Für Jugendliche ab 12 Jahren
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Kulturletter

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