Samstag, 17. April 2021


Theater

Uraufführung am 15. Februar 2018

ORADOUR

von Karen Breece

Uraufführung am 15. Februar 2018 um 20:00 Uhr im HochX Theater und Live Art (Entenbachstraße 37, 81541 München)
Weitere Vorstellungen am 16., 17., 23. und 24. Februar 2018 um jeweils 20:00 Uhr

Eintritt: 18 € / ermäßigt 10 €
Karten über alle Vorverkaufsstellen von MünchenTicket und www.muenchenticket.de,
Restkarten an der Abendkasse

Am 10. Juni 1944, vier Tage nach der alliierten Landung in der Normandie, verüben Soldaten der 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“ im französischen Oradour-sur-Glane das zahlenmäßig größte deutsche Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs in Westeuropa. Die rund 150 Tatbeteiligten ermorden 642 Einwohner des Dorfes. Die Männer werden erschossen. Die Frauen und Kinder, die mehr als die Hälfte der Opfer ausmachen, werden in einer Kirche zusammengetrieben, die von den deutschen Soldaten beschossen und in Brand gesetzt wird. Viele von ihnen verbrennen bei lebendigem Leib. Bis heute wurde keiner der Täter vor einem bundesdeutschen Gericht angeklagt. In dem Theaterprojekt ORADOUR begibt sich die Regisseurin Karen Breece auf die Suche nach den Konsequenzen des Massakers für die Opfer, die Tatbeteiligten und ihre Nachfahren. Gleichzeitig reflektiert ORADOUR unseren heutigen Umgang mit der deutschen NS-Geschichte: Gibt es gegenwärtig einen Überdruss an der Aufarbeitung des Vergangenen? Wie können sich die Generationen der Gegenwart überhaupt von Verbrechen ihrer Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern betroffen fühlen? Sollte nicht langsam Gras darüber wachsen? Auf der Grundlage ihrer einjährigen Recherche hat Karen Breece aus Ermittlungs- und Gerichtsprotokollen sowie aus Gesprächen mit Zeitzeugen und Nachfahren von Opfern und Tätern einen Theatertext geschaffen. Dieser bildet den Ausgangspunkt für eine Reihe fiktionaler Spielszenen, die die Regisseurin gemeinsam mit ihren Schauspieler*innen Katja Bürkle, Benny Claessens und Sebastian Mirow im Zuge der Proben entwickelt hat. Zwischen Schwierigkeiten des Erinnerns und der Unmöglichkeit des Vergessens. Zwischen der Absurdität der Realität und der Unzulänglichkeit ihrer Repräsentation. Zwischen einer unmöglichen Vergangenheit und einer unmöglichen Gegenwart.



Neuigkeiten

HOTEL GIESING - der Film

Ab sofort ist »HOTEL GIESING - das Viertel bleibt dreckig« ein dunkeldeutsches Singspiel von Cornel Franz und Markus Lehmann-Horn als Film kostenlos abrufbar - ein bearbeiteter Mitschnitt der Uraufführung vom 30.09.2020 im Münchner UTOPIA:
HOTEL GIESING - der Film« auf Vimeo
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Tatort Zuhause – Gewalt gegen Frauen

Wer unser Panel zum Weltfrauentag und zur covidbedingt verschobenen Uraufführung von »The Holy Bitch Project« verpasst hat, kann es jetzt auf youTube nachholen:
https://www.youtube.com/watch?v=JkLSkABxw3o
Mit: Christina Clemm (Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht), Dr. Monika Schröttle (Politologin und Sozialwissenschaftlerin), Andreas Schmiedel (Leiter der Fachstelle des MIM)
Moderation: Christiane Mudra, Autorin und Regisseurin von »The Holy Bitch Project«
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The Holy Bitch Project

Ein Projekt über häusliche, sexualisierte und digitale Gewalt gegen Frauen
Uraufführung im Sommer 2021
im PATHOS München
(ursprünglich geplant am 5. März 2021)
Konzept, Recherche, Text und Regie: Christiane Mudra
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Karl im All zu Hause

Musiktheater von Cailtin van der Maas
Die Premiere im schwere reiter wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben
(war geplant am 4. Februar 2021)
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Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2021

Lucy Wilke und Pawel Dudus sind mit SCORES THAT SHAPED OUR FRIENDSHIP zum Berliner Theatertreffen 2021 eingeladen!
Mehr zur Auswahl hier:
https://www.berlinerfestspiele.de/de/theatertreffen/programm/2021/uebersicht.html
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Kulturletter

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