Donnerstag, 20. September 2018


Theater

Uraufführung am 15. Februar 2018

ORADOUR

von Karen Breece

Uraufführung am 15. Februar 2018 um 20:00 Uhr im HochX Theater und Live Art (Entenbachstraße 37, 81541 München)
Weitere Vorstellungen am 16., 17., 23. und 24. Februar 2018 um jeweils 20:00 Uhr

Eintritt: 18 € / ermäßigt 10 €
Karten über alle Vorverkaufsstellen von MünchenTicket und www.muenchenticket.de,
Restkarten an der Abendkasse

Am 10. Juni 1944, vier Tage nach der alliierten Landung in der Normandie, verüben Soldaten der 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“ im französischen Oradour-sur-Glane das zahlenmäßig größte deutsche Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs in Westeuropa. Die rund 150 Tatbeteiligten ermorden 642 Einwohner des Dorfes. Die Männer werden erschossen. Die Frauen und Kinder, die mehr als die Hälfte der Opfer ausmachen, werden in einer Kirche zusammengetrieben, die von den deutschen Soldaten beschossen und in Brand gesetzt wird. Viele von ihnen verbrennen bei lebendigem Leib. Bis heute wurde keiner der Täter vor einem bundesdeutschen Gericht angeklagt. In dem Theaterprojekt ORADOUR begibt sich die Regisseurin Karen Breece auf die Suche nach den Konsequenzen des Massakers für die Opfer, die Tatbeteiligten und ihre Nachfahren. Gleichzeitig reflektiert ORADOUR unseren heutigen Umgang mit der deutschen NS-Geschichte: Gibt es gegenwärtig einen Überdruss an der Aufarbeitung des Vergangenen? Wie können sich die Generationen der Gegenwart überhaupt von Verbrechen ihrer Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern betroffen fühlen? Sollte nicht langsam Gras darüber wachsen? Auf der Grundlage ihrer einjährigen Recherche hat Karen Breece aus Ermittlungs- und Gerichtsprotokollen sowie aus Gesprächen mit Zeitzeugen und Nachfahren von Opfern und Tätern einen Theatertext geschaffen. Dieser bildet den Ausgangspunkt für eine Reihe fiktionaler Spielszenen, die die Regisseurin gemeinsam mit ihren Schauspieler*innen Katja Bürkle, Benny Claessens und Sebastian Mirow im Zuge der Proben entwickelt hat. Zwischen Schwierigkeiten des Erinnerns und der Unmöglichkeit des Vergessens. Zwischen der Absurdität der Realität und der Unzulänglichkeit ihrer Repräsentation. Zwischen einer unmöglichen Vergangenheit und einer unmöglichen Gegenwart.



Neuigkeiten

VOR DEM AUFTRITT

Fotografien von Cordula Treml
Vernissage am 12. September 2017 um 18:30 Uhr im Schauraum 1899 von Ilse Neubauer (Landwehrstr. 67) in Anwesenheit von Cordula Treml.
Ausstellung vom 13. bis 21. September 2018
Täglich 10 - 12 Uhr und 14 – 19 Uhr
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THE GIRL(S) OF THE GOLDEN WEST

Eine Produktion von Lulu Obermayer
nach der Oper »La Fanciulla del West« von Giacomo Puccini
Uraufführung am Donnerstag, 20. September 2018 um 20:00 Uhr im HochX Theater und Live Art, München
Weitere Vorstellungen vom 21. bis 23. September 2018 um jeweils 20:00 Uhr im HochX
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RODEO 2018

Münchner Tanz- und Theaterfestival
11. – 14. Oktober 2018
Eine Initiative des Kulturreferats der Landeshauptstadt München
In Kooperation mit dem Goethe-Institut e.V. und Theater und Live Art e.V.
Gefördert durch den Bezirk Oberbayern
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Monstergirls

von Gorelik/ Krautzberger/ Huber
Uraufführung am 24. Oktober 2018 im Lovelace
Mehr Infos dazu in Kürze.

Kaffee und Bier

Premiere am 7. November 2018 im Deutschen Theater- Silbersaal
Eine musikalische Lesung mit Stefan Leonhardsberger und Stephan Zinner
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Angst (AT)

Ein Projekt von Emre Akal
Uraufführung am 14. Januar 2019 im HochX
Weitere Termine vom 17. bis 24. Januar 2019

Raritäten (Seltene Sachan)

Stephan Zinner
Premiere am 1. Februar 2019
Mehr Infos dazu in Kürze.

Kulturletter

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