Dienstag, 29. September 2020


Theater

Off the record - die Mauer des Schweigens

Christiane Mudras investigativer NSU-Krimi - Hörspielinstallation

Vom 22. bis 26. April 2018 täglich von 13.30 - 18.30 Uhr vor dem Kulturzentrum Giesinger Bahnhof (Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München).

Der Eintritt ist frei und jederzeit möglich.
Hörspielbeginn stündlich.

Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Kulturzentrum Giesinger Bahnhof.

„Off the record – die Mauer des Schweigens“ ist ein auf mehrjähriger Recherche basierender Politthriller, der sich der V-Mann- und Geheimschutzpraxis im NSU-Kontext widmet. Die Regisseurin Christiane Mudra beschäftigt sich mit dem Widerspruch zwischen dem Aufklärungsversprechen der Bundeskanzlerin und der Geheimhaltung von Verfassungsschutzakten zu mehreren Dutzend V-Personen im Umfeld des Trios. In „Off the record“ stehen nicht mehr die Taten des NSU oder die Mordopfer im Blickpunkt. Der Abend analysiert vielmehr an konkreten Beispielen den „kompletten Systemausfall“ (Armin Schuster, CDU, Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss) der Sicherheitsbehörden und arbeitet systemimmanente Sicherheitslücken heraus. Außerdem untersucht „Off the record - die Mauer des Schweigens“ Medienstrategien und die öffentliche Darstellung von Skandalen. Im zweiten Teil ihrer investigativen Trilogie über rechtsterroristische Kontinuitäten und die Rolle der Sicherheitsbehörden in der Bundesrepublik seziert Christiane Mudra Sprache und Bild in Form eines Hörspielthrillers mit stummfilmartigen Videosequenzen.

Recherche, Text und Regie: Christane Mudra
Mit: Olaf Becker, Sebastian Gerasch, Stefan Lehnen, Vanessa Jeker, Murali Perumal
Ausstattung: Julia Kopa
Sounddesign: Peer Quednau
Produktion: ehrliche arbeit– freies Kulturbüro
Grafik: Jara López Ballonga

Pressestimmen:

Was Mudra da aufdröselt, ist extrem akribisch recherchiert und zeichnet ein monströses Tableau des Versagensder staatlichen Stellen. ... Ein notwendiges Menetekel.
Süddeutsche Zeitung 

Es ist ein Schwall erschreckender Realität, mit dem die Regisseurin Christiane Mudra mit „Off the record – die Mauer des Schweigens“ das Publikum ins Kalte schickt. Akribisch recherchiert fesselt es die Zuschauer mit Unvorstellbarem. ... "Off the record – die Mauer des Schweigens“ ist eine brisante, bedrückende, den Glauben an den Staat erschütternde Katharsis.
Thüringer Allgemeine

Was erschüttert, sind die Fakten, die Christiane Mudra in diesem Stück in akribischer Kleinarbeit zusammengetragen hat: In der Summe der ungeheuren Fehlleistungen ... sticht da besonders die Tatsache heraus, dass bereits 2003 Hinweise von mehreren ausländischen Nachrichtendiensten auf das mordende NSU-Trio an die deutschen Behörden ergingen.
taz  

...so wichtig, erleuchtend und toll ist Mudras Performancetheater, das in München seinesgleichen sucht.
Abendzeitung München 

Mudra bewegt sich zwischen investigativem Journalismus, politischem Aktivismus und Kunst. Was man hört, ist brisant und komplex. Damit bleibt dem Zuschauer nur Staunen und ... sich zu ergeben.
BR Zündfunk

Christiane Mudra gelingt es mit ihrer Performance zusammenzufassen, was kaum fassbar ist. Wo Staatsräson und politisches Interesse an Verklärung einer tief reichenden Aufklärung von Mordtaten und den sie begünstigenden Begleitumständen entgegenstehen, bietet allenfalls noch das Theater Antworten auf offene Fragen. Eine bittere Erkenntnis. 
Der Freitag 

Für den regelmäßigen Prozessbesucher finden sich jede Menge klug geraunter Seitenhiebe, für den Laien bleibt vor allem die eine Erkenntnis: Wer vom NSU spricht, wird nie mehr vom Verfassungsschutz schweigen können.
Deutschlandradio

Rechtsterror in Bayern
Podiumsdiskussion
Am Mittwoch, 25. April, 19.00 Uhr im Giesinger Bahnhof

Das Oktoberfestattentat von 1980 ist bis heute der größte Terroranschlag Deutschlands. Im selben Jahr wurden Schlomo Lewin und Frieda Poeschke ermordet. Fünf der zehn NSU-Morde wurden in Bayern verübt. 2003 wurde ein Bombenanschlag am Münchner Jakobsplatz nur knapp vereitelt, um nur einige Beispiele zu nennen. Heute weigern sich die bayrischen Behörden, das Attentat vom Olympiaeinkaufszentrum trotz entsprechender Gutachten als fremdenfeindlich einzustufen. Wie kommt es zu dieser irritierenden Häufung von Rechtsterrorismus in Bayern?

Mit: Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz (Nebenklagevertreterin im NSU- und im OEZ-Prozess), Robert Andreasch (Journalist), Ulrich Chaussy (Journalist und Autor von „Oktoberfest-das Attentat“)
Moderation: Christiane Mudra

Mehr Infos hier: www.christianemudra.de
oder www.giesinger-bahnhof.de



Neuigkeiten

Sophia, der Tod und ich

von Thees Uhlmann
Premiere am Di, 15. September 2020 um 20:00 Uhr im Zentraltheater
Regie: Max Wagner
Mit: Jan Viethen, Thiemo Meitner, Marysol Barber-Llorente
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Requiem für Verschwundene

Eine Hörinstallation für einsam und unbemerkt Verstorbene und für diejenigen, die zukünftig einsam und unbemerkt sterben werden
von Gesche Piening
19. September bis 22. November 2020
Die Installation ist einzeln besuchbar und findet ganztags unter freiem Himmel neben der St. Lukaskirche (Mariannenplatz, 80538 München) statt. Eintritt frei.
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Wir waren nie weg. Die Blaupause

Ein heimattreuer Western von Christiane Mudra
Aktualisierte Wiederaufnahme zum 40. Jahrestag des Oktoberfestattentats
am Mittwoch, 23.09. 2020 um 18:00 Uhr
und am Sonntag, 27.09. um 14:30 Uhr
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Hotel Giesing

Das Viertel bleibt dreckig und die Kunst frei
Ein dunkeldeutsches Singspiel
von Cornel Franz und Markus Lehmann-Horn
Mittwoch, 30. September und Donnerstag, 1. Oktober 2020 um 20:00 Uhr im UTOPIA
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Hirn der Finsternis

Ein Spiel um Gehen und Vergessen von Traummaschine Inc
Für alle ab 10 Jahren.
Uraufführung am Donnerstag, 15. Oktober 2020 im Ostpark in Berg am Laim
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Kein Kläger

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren
Ein interaktives Game im Stadtraum mit Zeitzeugnissen und Schauspielern von Christiane Mudra
Am Mi, 28.10. und So,0 1.11. um 19:30 Uhr,
Fr, 30.10. und Sa, 31.10. um 18:00 Uhr im Rahmen des RODEO-Festivals
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Die Haltestelle

Endlich wieder zu sehen!
Die Haltestelle
Ein Theaterstück von Stefan Kastner
Wiederaufnahme am 10. und 11. November 2020 im schwere reiter
Mehr Infos dazu in Kürze!
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Karl im All zu Hause

Musiktheater von Cailtin van der Maas
Premiere am 4. Februar 2021 im schwere reiter
Weitere Vorstellungen: 5. – 07. Februar 2021
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