Donnerstag, 20. September 2018


Theater

Uraufführung am 26. Januar 2017 im HochX

don't forget to die

Ein Theaterprojekt über das Sterben // von Karen Breece

Uraufführung am Donnerstag, den 26. Januar 2016 um 19.00 Uhr im Theater HochX (Entenbachstraße 37)

Weitere Vorstellungen:
am 28., 31. Januar und 2., 4. Februar 2017 um jeweils 19.00 Uhr
Publikumsgespräch:
am 28. Januar 2017, im Anschluss an die Vorstellung

Wiederaufnahmen:
am 20., 22. und 23. April 2017 im Theater HochX
am 24. und 26. Febuar 2018 in der Spielhalle / Kammer 2 der Münchner Kammerspiele

Gastpiel
am 9. April 2018 beim FIND-Festival an der Schaubühne Berlin

Eintritt: 18 € / ermäßigt 10 €
Reservierung:
Tel.: 089 / 90 155 102 (Anrufbeantworter)
unter www.muenchenticket.de und www.hochx.de

Keiner will sterben. Weder jung, noch alt. Wenn etwas im Leben gewiss ist, dann der Tod. Man sollte nicht vergessen, sich auch auf dieses letzte Ende vorzubereiten, denn ohne den Tod hätte das Leben kaum einen Sinn. Aber wann wird er kommen? Was kommt danach? Und wie lebt man bis dahin ein erfülltes Leben? Fünf Menschen im Alter von 73 bis 93 Jahren suchen nach Möglichkeiten, sich mit dem eigenen Tod auseinander- zusetzen. Auf einer Theaterbühne. Zwischen Performance, Schauspiel und biografischer Erzählung sprechen sie über ihre persönlichen Ängste, Wünsche und Hoffnungen, singen Lieder ihrer Zeit und spielen unterschiedliche Varianten des Sterbens durch. Aber kann man den eigenen Tod proben, so wie man die eigene Beerdigung plant?

KAREN BREECE studierte von 1997 bis 2001 Darstellende Kunst bei Prof. Dr. David Esrig an der Athanor Akademie. Seit 2006 arbeitet sie als freie Regisseurin. 2011 arbeitete sie auf Einladung des niederländischen Intendanten und Regisseurs Johan Simons an Projekten für die Münchner Kammerspiele (Stadtraumprojekt »Die Perser«, Bayern-Kaserne Freimann und »Dunkelkammer«, Spielhalle). Karen Breece schreibt und inszeniert Stücke, die sie auf der Basis intensiver Recherchearbeit und persönlicher Gespräche entwickelt. Nach diversen Projekten, die sich mit der Auseinandersetzung und Aufarbeitung der deutschen Geschichte, insbesondere dem Nationalsozialismus, beschäftigt haben, hat sich der thematische Fokus der US-Amerikanerin auf die (politische) Gegenwart verschoben. Ihre jüngeren Projekte konzentrieren sich auf Diskurse und Fragestellungen der Interkulturalität und Identität, vor allem vor dem Hintergrund eines im Wandel befindlichen Europa. Das »Dokumentar-Theater« von Karen Breece entsteht auf der Grundlage von Interviews mit (Zeit-)Zeugen und - je nach thematischer Verortung - direkt Betroffenen, die sie transkribiert und dann mehrfach überschreibt, indem sie die Aussagen durch literarische, politische oder philosophische Verweise und Assoziationen neu kontextualisiert. Durch ihren Ansatz, das Publikum mittels partizipativer Strukturen einzubinden und »site-specific«, also bewusst an konnotierten Orten des Öffentlichen Raums zu arbeiten, schafft Breece Reflexionsräume, die den Grenzbereich zwischen Kunst und Leben unscharf erscheinen lassen. Auf diese Weise werden Prinzipien des Dokumentarischen und das Genre des Dokumentar-Theaters in ihren Grundfesten reflektiert. 2012 erhielt sie für ihre Inszenierung des KZ-Häftlingsstücks »Die Blutnacht auf dem Schreckenstein« in der Papierfabrik Dachau bayernweite Medienresonanz. 2013 folgte in der Erlöserkirche München-Schwabing ein vielbeachtetes Theaterexperiment mit alten Menschen, die Uraufführung »was wir liebten«. 2014 eroberte Karen Breece mit ihrem Theaterteam in »Dachau // Prozesse« mit dem ehemaligen SS-Gelände, heute das Gelände der Bereitschaftspolizei Dachau, erneut theatral einen »Un-Ort« und machte ihn erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Im Sommer 2015 inszenierte Karen Breece »Welcome To Paradise«, ein Theaterprojekt zur aktuellen Asylpolitik auf der Grundlage von Gesprächen mit Flüchtlingen und Asylbeamten, das in Koproduktion mit dem Münchner Volkstheater entstand und in der St. Matthäus Kirche am Sendlinger-Tor-Platz uraufgeführt wurde. [In ihrer aktuellen Produktion »don't forget to die«, einem Theaterprojekt über das Sterben, setzen sich fünf Menschen im Alter von 73 bis 93 Jahren auf der Bühne mit ihrem eigenen Tod auseinander.]

Mehr Infos hier: www.karenbreece.com



Neuigkeiten

VOR DEM AUFTRITT

Fotografien von Cordula Treml
Vernissage am 12. September 2017 um 18:30 Uhr im Schauraum 1899 von Ilse Neubauer (Landwehrstr. 67) in Anwesenheit von Cordula Treml.
Ausstellung vom 13. bis 21. September 2018
Täglich 10 - 12 Uhr und 14 – 19 Uhr
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THE GIRL(S) OF THE GOLDEN WEST

Eine Produktion von Lulu Obermayer
nach der Oper »La Fanciulla del West« von Giacomo Puccini
Uraufführung am Donnerstag, 20. September 2018 um 20:00 Uhr im HochX Theater und Live Art, München
Weitere Vorstellungen vom 21. bis 23. September 2018 um jeweils 20:00 Uhr im HochX
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RODEO 2018

Münchner Tanz- und Theaterfestival
11. – 14. Oktober 2018
Eine Initiative des Kulturreferats der Landeshauptstadt München
In Kooperation mit dem Goethe-Institut e.V. und Theater und Live Art e.V.
Gefördert durch den Bezirk Oberbayern
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Monstergirls

von Gorelik/ Krautzberger/ Huber
Uraufführung am 24. Oktober 2018 im Lovelace
Mehr Infos dazu in Kürze.

Kaffee und Bier

Premiere am 7. November 2018 im Deutschen Theater- Silbersaal
Eine musikalische Lesung mit Stefan Leonhardsberger und Stephan Zinner
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Angst (AT)

Ein Projekt von Emre Akal
Uraufführung am 14. Januar 2019 im HochX
Weitere Termine vom 17. bis 24. Januar 2019

Raritäten (Seltene Sachan)

Stephan Zinner
Premiere am 1. Februar 2019
Mehr Infos dazu in Kürze.

Kulturletter

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