Montag, 21. August 2017


Theater

Uraufführung: Fr., 6. und Sa., 7. Oktober 2017 ab 16:00 bis ca. 22:00 Uhr im schwere reiter und Pathos Atelier

Das kommende Verschwinden

Pre-enactment einer fiktiven Konferenz von Sebastian Blasius

Uraufführung: Fr., 6. und Sa., 7. Oktober 2017 ab 16:00 bis ca. 22:00 Uhr im schwere reiter und Pathos Atelier

Eintritt: 17,00 € / ermäßigt 8,00 €
VVK/Reservierung:
Ticket-Telefon: 0152 / 054 35 609
Online-Reservierung: www.pathosmuenchen.de/tickets/

Ausgangspunkt ist eine Dystopie im Jahr 2045: Linke Positionen konnten den Aufwind des Rechtspopulismus nicht aufhalten, die Auffanglager außerhalb Europas Außengrenzen sind ins Uferlose gewachsen, der Terrorismus in Europa hat zugenommen, die Digitalisierung hat über die Hälfte der heutigen Arbeitsplätze ersetzt; kurzum: es gibt die wirtschaftlich Privilegierten, die sich in Gated Communities zurückgezogen haben, und die Unnützen, deren Fähigkeiten nicht mehr profitabel sind und die im Grunde überflüssig wurden, deren Leben volkswirtschaftlich wertlos ist, die hochgradig prekär, nomadisch und oftmals wohnungslos leben.
Vor diesem Hintergrund veranstaltet eine Gruppe der „Privilegierten“ eine Konferenz, in der retrospektiv über ausgebliebene Chancen, gegenwärtige Probleme, künftige Lösungsansätze, Formen der Erinnerung an die Opfer der Globalisierung im Spannungsfeld von Philosophie, Soziologie, Kunst, Kultur und Ökonomie diskutiert wird.

Das Projekt ist ein Pre-enactment dieser fiktiven Konferenz im Jahr 2045, in welcher unter anderem retrospektiv auf unsere heutige Gegenwart geschaut wird. Wir haben dazu reale Wissenschaftler eingeladen, sich skizziertes fiktives Szenario vorzustellen und mit ihrer Expertise einen thematisch passenden Vortrag oder Workshop zu halten. Ein Bioinformatiker stellt Möglichkeiten vor, wie sich der Preis für nanotechnische Implantate so reduzieren lässt, dass auch die „Unnützen“ sie sich leisten können, um im Wettbewerb um die wenigen profitablen Arbeitsplätze mithalten zu können. Oder: Welche Formen der Erinnerung würde ein Archivforscher gegenüber den Verlierern der Globalisierung theoretisieren und entwickeln? Und welche Rolle spielt in dieser Gesellschaft die Kunst und das Theater?

Es gibt dabei ein inszeniertes Konferenzpublikum, das auch Rückfragen etc. stellt - und das Theaterpublikum, das dem Geschehen hinter einer Gaze zuschaut und auch nicht an Kaffee- und Buffetpausen teilnehmen kann. Die Theaterzuschauer wohnen quasi ihrem eigenen Unbedeutendwerden und Verschwinden bei. Das Projekt verläuft an der Grenze von Theateraufführung und quasi-wissenschaftlicher Veranstaltung, die gleichermaßen mit Ebenen des Dokumentarischen, der Illusion und der Vorstellungskraft des Möglichen spielt.



Neuigkeiten

Das kommende Verschwinden

Pre-enactment einer fiktiven Konferenz
von Sebastian Blasius
Am 6. & 7. Oktober 2017 im schwere reiter und PATHOS Atelier
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Tage wie Nächte

Wir freuen uns, daß Thomas Meinhardt noch einmal in seinem fulminanten Soloabend von Josef Rödl zu sehen ist:
Wiederaufnahme am 14. November 2017 im Zentraltheater (Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
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Kalte Heimat (AT)

Recherche-Reihe und dokumentarisches Theater über das Angekommen-Sein in München
von Dorothea Schroeder / AKA NYX
Im November 2017

Die goldene Lüge

Das nächste Projekt von Caitlin van der Maas
Uraufführung am 1. Dezember 2017
Mehr Infos dazu in Kürze!

Wilhelm Killmayer Musikfest

8. bis 10. Dezember 2017 im Gasteig München
Veranstaltet von aDevantgarde e.V. zum 90. Geburtstag des Komponisten.

Die Haltestelle

Das 10. Stück von Stefan Kastner!
Uraufführung am Mittwoch, den 13. Dezember 2017 um 20.00 Uhr im schwere reiter/München

Vor der Hochzeit und schon Witwe

Beatrix Doderer
Am 20. November 2017 um 20:00 Uhr in der Münchner Lach- und Schiessgesellschaft
Ein ungemein dichter Kabarett-/Theaterabend. klug und voll Witz, immer mit großem Respekt vor ihren Figuren.
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10 Jahre Kathrin Schäfer Kultur PR

Ich danke allen, die mich seit der Gründung meiner Agentur im Februar 2007 begleitet und unterstützt haben:
allen Künstlerinnen und Künstlern, allen Journalisten in Nah und Fern sowie allen Partnern, Kolleginnen und Kollegen in den verschiedensten Projekten!
Insgesamt waren es 135 wunderbare Theater-Performance-Tanz-Musik-Austellungs-Projekte  von 46 verschiedenen Auftraggebern!
Herzlichen Dank für das Vertrauen und die offene, angenehme Zusammenarbeit!
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Gratulation

an Karen Breece, Caitlin van der Maas und Stefan Kastner für Ihre Projektförderung 2017.
Mehr zu den einzelnen Projekten in Kürze!
Mehr dazu hier:
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Neu auf goethe.de

Seit Juli 2009 betreuen wir die Online-Redaktion des Goethe-Instituts für die Bereiche Theater und Tanz.

Theater
• »20. InternationalesFigurentheaterfestival: Versuchsanordnungen im „Zwischen“« von Anke Meyer (Juli 2017)
• »Die einzigartige deutsche Theaterlandschaft im Jahr 2017: Welterbe und Zankapfel« von Nikolaus Müller-Schöll (Mai 2017)
• »Berliner Theatretreffen 2017: Prä-eskalative Atmosphären« von Christine Wahl (Mai 2017)
• »Theater und Kritik: Deplatzierte Zuschauer und alternde Körper« von Esther Boldt (April 2017)
• »Theatergeschichte: Vom Hoftheater zum föderalen System« von Peter Michalzik (März 2017)

Tanz
• »
Auf der Suche nach dem (v)erspielten Raum« von Lorenz Aggermann (April 2017/November 2014)
• »Pina Bausch: Kann man Tanz in Vitrinen stellen?« von Sabrina Schleicher (April 2017)
• »Wirklichkeitsbezug im Tanz: Vermögen und Form« von Franz Anton Cramer (Januar 2017)
• »Tanzkritik: Die Lust am Tanz-Text« von Esther Boldt (Januar 2017/April 2016)
• »deufert & plischke: An den Löchern bauen« von Sandra Nöth (Januar 2017/Juni 2016)