Dienstag, 19. November 2019


Lesung

DACHAU // PROZESSE

Eine szenische Lesung von Karen Breece

Am Donnerstag, den 27. April 2017 um 19.00 Uhr im NS-Dokumentationszentrum München (Brienner Straße 34)

Der Eintritt ist frei.

Einführung: Dr. Robert Sigel, Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit

Es lesen: Dominik Härtl, Ernst Konwitschny, Angelika Mauersich, René Rastelli, Verena Wildmoser und der Schauspieler Sebastian Mirow
Sprecher der Hörspielszenen: Walter Hess, Hildegard Schmahl
Textfassung: Karen Breece, Tobias Schneider

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Dachau

KAREN BREECE studierte von 1997 bis 2001 Darstellende Kunst bei Prof. Dr. David Esrig an der Athanor Akademie. Seit 2006 arbeitet sie als freie Regisseurin. 2011 arbeitete sie auf Einladung des niederländischen Intendanten und Regisseurs Johan Simons an Projekten für die Münchner Kammerspiele (Stadtraumprojekt »Die Perser«, Bayern-Kaserne Freimann und »Dunkelkammer«, Spielhalle). Karen Breece schreibt und inszeniert Stücke, die sie auf der Basis intensiver Recherchearbeit und persönlicher Gespräche entwickelt. Nach diversen Projekten, die sich mit der Auseinandersetzung und Aufarbeitung der deutschen Geschichte, insbesondere dem Nationalsozialismus, beschäftigt haben, hat sich der thematische Fokus der US-Amerikanerin auf die (politische) Gegenwart verschoben. Ihre jüngeren Projekte konzentrieren sich auf Diskurse und Fragestellungen der Interkulturalität und Identität, vor allem vor dem Hintergrund eines im Wandel befindlichen Europa. Das »Dokumentar-Theater« von Karen Breece entsteht auf der Grundlage von Interviews mit (Zeit-)Zeugen und - je nach thematischer Verortung - direkt Betroffenen, die sie transkribiert und dann mehrfach überschreibt, indem sie die Aussagen durch literarische, politische oder philosophische Verweise und Assoziationen neu kontextualisiert. Durch ihren Ansatz, das Publikum mittels partizipativer Strukturen einzubinden und »site-specific«, also bewusst an konnotierten Orten des Öffentlichen Raums zu arbeiten, schafft Breece Reflexionsräume, die den Grenzbereich zwischen Kunst und Leben unscharf erscheinen lassen. Auf diese Weise werden Prinzipien des Dokumentarischen und das Genre des Dokumentar-Theaters in ihren Grundfesten reflektiert. 2012 erhielt sie für ihre Inszenierung des KZ-Häftlingsstücks »Die Blutnacht auf dem Schreckenstein« in der Papierfabrik Dachau bayernweite Medienresonanz. 2013 folgte in der Erlöserkirche München-Schwabing ein vielbeachtetes Theaterexperiment mit alten Menschen, die Uraufführung »was wir liebten«. 2014 eroberte Karen Breece mit ihrem Theaterteam in »Dachau // Prozesse« mit dem ehemaligen SS-Gelände, heute das Gelände der Bereitschaftspolizei Dachau, erneut theatral einen »Un-Ort« und machte ihn erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Im Sommer 2015 inszenierte Karen Breece »Welcome To Paradise«, ein Theaterprojekt zur aktuellen Asylpolitik auf der Grundlage von Gesprächen mit Flüchtlingen und Asylbeamten, das in Koproduktion mit dem Münchner Volkstheater entstand und in der St. Matthäus Kirche am Sendlinger-Tor-Platz uraufgeführt wurde. In ihrer aktuellen Produktion »don't forget to die«, einem Theaterprojekt über das Sterben, die im Januar 2017 im HochX uraufgeführt wurde, setzen sich fünf Menschen im Alter von 73 bis 93 Jahren auf der Bühne mit ihrem eigenen Tod auseinander.

Mehr Infos hier: www.karenbreece.com



Neuigkeiten

SHOUT OUT LOUD

Eine immersive Theaterinstallation von Karen Breece
Uraufführung am So., 17. November 2019 um 19:00 Uhr im BLITZ Club (Museumsinsel 1 / via Ludwigsbrücke
80538 München)
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AYSE X Staatstheater

Deutschland bekommt ein neues Theater!
Eröffnungstage vom 21. bis 24. November 2019
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Nur ihr wisst, ob wir es geschafft haben werden!

von Emre Akal
Uraufführung am Do., 21. November 2019 um 20 Uhr im AYSE X Staatstheater.Weitere Vorstellungen am 22., 23. und 24. November 2019
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Absolute Giganten

Nach dem Film von Sebastian Schipper
Zusatzvorstellung am samstag, 23. November 2019 um 20:00 Uhr im Zentraltheater
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Und wir sollten schweigen? – Künstlerinnen in St. Paul

Ausstellung bis 24. November 2019
täglich geöffnet von 8:30 - 17:00 Uhr
Gezeigt werden Werke von:
Birthe Blauth: bblauth.de
Patricija Gilyte: www.patricija-gilyte.net
Sarah Lehnerer: www.sarahlehnerer.de
Nina Annabelle Märkl: ninamaerkl.com
Lorena Herrera Rashid:
www.galerie-schoettle.de,LorenaHerreraRashid
Susanne Wagner: www.susannewagner.com
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Raritäten (Seltene Sachan)

Musikkabarett von und mit Stephan Zinner
Tourdaten: www.zinners-seite.de
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Kulturletter

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