Samstag, 17. April 2021


Lesung

DACHAU // PROZESSE

Eine szenische Lesung von Karen Breece

Am Donnerstag, den 27. April 2017 um 19.00 Uhr im NS-Dokumentationszentrum München (Brienner Straße 34)

Der Eintritt ist frei.

Einführung: Dr. Robert Sigel, Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit

Es lesen: Dominik Härtl, Ernst Konwitschny, Angelika Mauersich, René Rastelli, Verena Wildmoser und der Schauspieler Sebastian Mirow
Sprecher der Hörspielszenen: Walter Hess, Hildegard Schmahl
Textfassung: Karen Breece, Tobias Schneider

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Dachau

KAREN BREECE studierte von 1997 bis 2001 Darstellende Kunst bei Prof. Dr. David Esrig an der Athanor Akademie. Seit 2006 arbeitet sie als freie Regisseurin. 2011 arbeitete sie auf Einladung des niederländischen Intendanten und Regisseurs Johan Simons an Projekten für die Münchner Kammerspiele (Stadtraumprojekt »Die Perser«, Bayern-Kaserne Freimann und »Dunkelkammer«, Spielhalle). Karen Breece schreibt und inszeniert Stücke, die sie auf der Basis intensiver Recherchearbeit und persönlicher Gespräche entwickelt. Nach diversen Projekten, die sich mit der Auseinandersetzung und Aufarbeitung der deutschen Geschichte, insbesondere dem Nationalsozialismus, beschäftigt haben, hat sich der thematische Fokus der US-Amerikanerin auf die (politische) Gegenwart verschoben. Ihre jüngeren Projekte konzentrieren sich auf Diskurse und Fragestellungen der Interkulturalität und Identität, vor allem vor dem Hintergrund eines im Wandel befindlichen Europa. Das »Dokumentar-Theater« von Karen Breece entsteht auf der Grundlage von Interviews mit (Zeit-)Zeugen und - je nach thematischer Verortung - direkt Betroffenen, die sie transkribiert und dann mehrfach überschreibt, indem sie die Aussagen durch literarische, politische oder philosophische Verweise und Assoziationen neu kontextualisiert. Durch ihren Ansatz, das Publikum mittels partizipativer Strukturen einzubinden und »site-specific«, also bewusst an konnotierten Orten des Öffentlichen Raums zu arbeiten, schafft Breece Reflexionsräume, die den Grenzbereich zwischen Kunst und Leben unscharf erscheinen lassen. Auf diese Weise werden Prinzipien des Dokumentarischen und das Genre des Dokumentar-Theaters in ihren Grundfesten reflektiert. 2012 erhielt sie für ihre Inszenierung des KZ-Häftlingsstücks »Die Blutnacht auf dem Schreckenstein« in der Papierfabrik Dachau bayernweite Medienresonanz. 2013 folgte in der Erlöserkirche München-Schwabing ein vielbeachtetes Theaterexperiment mit alten Menschen, die Uraufführung »was wir liebten«. 2014 eroberte Karen Breece mit ihrem Theaterteam in »Dachau // Prozesse« mit dem ehemaligen SS-Gelände, heute das Gelände der Bereitschaftspolizei Dachau, erneut theatral einen »Un-Ort« und machte ihn erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Im Sommer 2015 inszenierte Karen Breece »Welcome To Paradise«, ein Theaterprojekt zur aktuellen Asylpolitik auf der Grundlage von Gesprächen mit Flüchtlingen und Asylbeamten, das in Koproduktion mit dem Münchner Volkstheater entstand und in der St. Matthäus Kirche am Sendlinger-Tor-Platz uraufgeführt wurde. In ihrer aktuellen Produktion »don't forget to die«, einem Theaterprojekt über das Sterben, die im Januar 2017 im HochX uraufgeführt wurde, setzen sich fünf Menschen im Alter von 73 bis 93 Jahren auf der Bühne mit ihrem eigenen Tod auseinander.

Mehr Infos hier: www.karenbreece.com



Neuigkeiten

HOTEL GIESING - der Film

Ab sofort ist »HOTEL GIESING - das Viertel bleibt dreckig« ein dunkeldeutsches Singspiel von Cornel Franz und Markus Lehmann-Horn als Film kostenlos abrufbar - ein bearbeiteter Mitschnitt der Uraufführung vom 30.09.2020 im Münchner UTOPIA:
HOTEL GIESING - der Film« auf Vimeo
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Tatort Zuhause – Gewalt gegen Frauen

Wer unser Panel zum Weltfrauentag und zur covidbedingt verschobenen Uraufführung von »The Holy Bitch Project« verpasst hat, kann es jetzt auf youTube nachholen:
https://www.youtube.com/watch?v=JkLSkABxw3o
Mit: Christina Clemm (Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht), Dr. Monika Schröttle (Politologin und Sozialwissenschaftlerin), Andreas Schmiedel (Leiter der Fachstelle des MIM)
Moderation: Christiane Mudra, Autorin und Regisseurin von »The Holy Bitch Project«
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The Holy Bitch Project

Ein Projekt über häusliche, sexualisierte und digitale Gewalt gegen Frauen
Uraufführung im Sommer 2021
im PATHOS München
(ursprünglich geplant am 5. März 2021)
Konzept, Recherche, Text und Regie: Christiane Mudra
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Karl im All zu Hause

Musiktheater von Cailtin van der Maas
Die Premiere im schwere reiter wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben
(war geplant am 4. Februar 2021)
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Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2021

Lucy Wilke und Pawel Dudus sind mit SCORES THAT SHAPED OUR FRIENDSHIP zum Berliner Theatertreffen 2021 eingeladen!
Mehr zur Auswahl hier:
https://www.berlinerfestspiele.de/de/theatertreffen/programm/2021/uebersicht.html
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