Samstag, 31. Oktober 2020


Theater

2. April 2019 im Zentraltheater

bruder gier

Ein Rechercheprojekt von Ulf Goerke

Premiere am Dienstag, 2. April 2019 um 20.00 Uhr im Zentraltheater
(Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München)
Weitere Vorstellungen am 3. und 4. April 2019

Regie, Text, Konzept: Ulf Goerke
Dramaturgie, Text: Cornel Franz
Video, Ausstattung: Patrik Tircher
Choreografie und Tanz: Cristina D'Alberto
Komposition: Pablo Lauf
Leitung Chor, Regieassistenz: Selina Louis
Regieassistenz: Maria Fiona Jung

Mit: Amanda da Gloria, Thomas Wenke und dem Bürgerchor Integra
(Achtung: Amanda da Gloria übernimmt die Rolle der erkrankten Ines Hollinger)

Tickets: 15 € / erm. 10 €
Reservierung:
Tel.: +49 (89) 30 65 94 86
Mail: karten@zentraltheater.de
Online-Reservierung: www.zentraltheater.de/

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.
Dank an Wolf's Reisen.

Das Zentraltheater, das 2019 erstmals mit der Spielstättenförderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München unterstützt wird, nimmt mit »bruder gier« den Stadtteil rund um den Hauptbahnhof und die damit verbundenen Lebens- und Arbeitswelten auf. Im Kontext der Inszenierung wird ein interkultureller Bürgerchor aufgebaut, der dann ggf. auch weiter besteht und in verschiedenen Inszenierungen zum Einsatz kommen soll. Simon Riggers, Intendant des Zentraltheaters, beschreibt die Zielsetzung so: »Wir möchten den Dialog mit den Menschen im Viertel weiter verstärken. Im Anschluss an Traditionen aus der griechischen Tragödie, aber auch an Adaptionen des Chors im Theater des 21. Jahrhunderts bedeutet für uns ein solcher Chor ganz Elementares: wir machen bürgernahes Theater, wir verhandeln für sie relevante Themen oder rücken das Bühnengeschehen in die Perspektive(n) des Viertels und seiner Menschen. Dabei halten wir die Möglichkeit, auch multiple Perspektiven aufzuzeigen, für wichtig. Denn die Bevölkerung im Viertel ist nicht homogen, man wird sie nicht auf eine Sichtweise verkürzen können oder wollen. Ein großes Potenzial liegt darin, Themen, die in unserer Gesellschaft verhandelt werden, durch ganz andere Augen zu sehen. Der "Bahnhofschor" bietet nicht nur seinen Teilnehmer*innen die Chance am öffentlichen Diskurs teilzunehmen, er gibt uns allen die Möglichkeit, Themen, die in unserer gesellschaftlichen Debatte brandaktuell sind, dem gegenüberzustellen, was im Viertel und damit im konkreten Alltag passiert.«

Zum Stück
Natürlich wissen die Macher um ihren semantischen Fehler, wenn sie ihrer Produktion, die sich mit dem Thema »Gier« beschäftigen will, den Titel »bruder gier« geben. Da entstehen doch einige Ungereimtheiten und damit auch Fragen und sonstiges Bemerkenswertes. Deshalb wird das Zentraltheater in der Paul-Heyse-Straße zum Ausgangspunkt einer Reise, die direkt zu unserem Bruder Gier führt, mit all seinen Problemen, aber auch mit dem Spaß, den er verursacht. Die faszinierenden Momente von Uneindeutigkeit, durch den sich eine der vitalsten menschlichen Antriebskräfte auszeichnet, werden Stationen des Abends. An denen können wir dann auch kennenlernen, dass die »Lehre von den Gegensätzen« - gemeinhin Dialektik genannt - nicht erst seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlich, sondern - schon immer Wesensmerkmal unseres treuen Begleiters ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Abend sogar praktische Ratschläge für Verhaltensregeln bei der Teilnahme an Wetten mit Derivaten bereithält…



Neuigkeiten

Requiem für Verschwundene

Eine Hörinstallation für einsam und unbemerkt Verstorbene und für diejenigen, die zukünftig einsam und unbemerkt sterben werden
von Gesche Piening
19. September bis 22. November 2020
Die Installation ist einzeln besuchbar und findet ganztags unter freiem Himmel neben der St. Lukaskirche (Mariannenplatz, 80538 München) statt. Eintritt frei.
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Kein Kläger

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren
Ein interaktives Game im Stadtraum mit Zeitzeugnissen und Schauspielern von Christiane Mudra
Fr, 30.10. um 18:00 Uhr und
am Sa, 31.10. und So, 1.11. um 17:00 Uhr
im Rahmen des RODEO-Festivals
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Die Haltestelle

Endlich wieder zu sehen!
Die Haltestelle
Ein Theaterstück von Stefan Kastner
Wiederaufnahme am 10. und 11. November 2020 im schwere reiter
Mehr Infos dazu in Kürze!
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Karl im All zu Hause

Musiktheater von Cailtin van der Maas
Premiere am 4. Februar 2021 im schwere reiter
Weitere Vorstellungen: 5. – 07. Februar 2021
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Nominiert für den FAUST

Wir freuen uns über die Nominierung von Lucy Wilke und Pawel Dudus für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Darsteller / Darstellerin Tanz.
Die Verleihung findet am 21. November 2020 am Staatstheater Hannover statt
In München ist das Stück am Sa, 24.10. und Di, 27.10.2020 um jeweils 20:00 Uhr in der Therese-Giehse-Halle der Münchner Kammerspiele zu sehen
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