Mittwoch, 30. September 2020


Musik

07. April 2009 / St.-Pauls-Kirche München

Die Arabische Passion nach J.S. Bach

Ein internationales Benefiz-Konzert zur Karwoche Mit dem Ensemble Sarband und dem Modern String Quartett

Johann Sebastian Bachs Passionen stehen wie keine andere Musik für das durch Christus verkörperte Leiden des Menschen. Im Konzert von Sarband und dem Modern String Quartet begegnet der barocke Bach arabischer Musik und Jazz auf der einen und bewegenden Bildprojektionen unabhängiger Fotografen aus dem Irakkrieg auf der anderen Seite. Die greifbaren Konflikte der arabischen und der westlichen Welt finden an diesem Abend eine musikalische Lösung.



Modern String Quartet (München)
Jörg Widmoser (Violine), Winfried Zrenner (Violine), Andreas Höricht (Viola), Jost-H. Hecker (Violoncello)  

Bildprojektionen: Judith Haug
Konzeption & Arrangements: Vladimir Ivanoff

Katholisches Pfarramt St. Paul
St.-Pauls-Platz 10, 80336 München



Die barocke Präzision und Komplexität Bachs begegnet der Spontaneität von klassischer arabischer Musik und Jazz: zwei Traditionen, die viel gemeinsam haben, zum Beispiel hoch entwickelteund strukturierte Improvisationstechniken; aber auch zwei Stimmen, die verschiedener nicht sein könnten: die Stimme der traditionellen arabischen Welt und die weltweit expandierende Stimme des amerikanischen „wayof life“.

Klassische arabische Musiker, zwei Jazzsaxophonisten und das Modern String Quartet fassen die Passionsmusiken von Bach neu. Westliche und nahöstliche Musiker finden einander in der Musik Bachs. In einer Welt, die von Differenzen und Auseinandersetzungen geprägt ist, schafft diese musikalische Zusammenarbeit einen intensiven und kontemplativen Raum für gegenseitigen Respekt und Frieden.

»Eine Arabische Passion« ist eine musikalische Bitte um Frieden, bekräftigt durch Bildprojektionen, die das nun alltägliche Leiden der Menschen im Irak zeigen; festgehalten von den unabhängigen "Unembedded" Photographen Ghaith Abdul-Ahad, Kael Alford, Thorne Anderson und Rita Leistner (unembedded.net).

Eine Bitte um Frieden, die in dem Vertrauen ruht, welches die Grundlage von Bachs Passionen ist: dass eines Tages alles Leid ein Ende finden wird.



Neuigkeiten

Sophia, der Tod und ich

von Thees Uhlmann
Premiere am Di, 15. September 2020 um 20:00 Uhr im Zentraltheater
Regie: Max Wagner
Mit: Jan Viethen, Thiemo Meitner, Marysol Barber-Llorente
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Requiem für Verschwundene

Eine Hörinstallation für einsam und unbemerkt Verstorbene und für diejenigen, die zukünftig einsam und unbemerkt sterben werden
von Gesche Piening
19. September bis 22. November 2020
Die Installation ist einzeln besuchbar und findet ganztags unter freiem Himmel neben der St. Lukaskirche (Mariannenplatz, 80538 München) statt. Eintritt frei.
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Wir waren nie weg. Die Blaupause

Ein heimattreuer Western von Christiane Mudra
Aktualisierte Wiederaufnahme zum 40. Jahrestag des Oktoberfestattentats
am Mittwoch, 23.09. 2020 um 18:00 Uhr
und am Sonntag, 27.09. um 14:30 Uhr
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Hotel Giesing

Das Viertel bleibt dreckig und die Kunst frei
Ein dunkeldeutsches Singspiel
von Cornel Franz und Markus Lehmann-Horn
Mittwoch, 30. September und Donnerstag, 1. Oktober 2020 um 20:00 Uhr im UTOPIA
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Hirn der Finsternis

Ein Spiel um Gehen und Vergessen von Traummaschine Inc
Für alle ab 10 Jahren.
Uraufführung am Donnerstag, 15. Oktober 2020 im Ostpark in Berg am Laim
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Kein Kläger

NS-Juristen und ihre Nachkriegskarrieren
Ein interaktives Game im Stadtraum mit Zeitzeugnissen und Schauspielern von Christiane Mudra
Am Mi, 28.10. und So,0 1.11. um 19:30 Uhr,
Fr, 30.10. und Sa, 31.10. um 18:00 Uhr im Rahmen des RODEO-Festivals
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Die Haltestelle

Endlich wieder zu sehen!
Die Haltestelle
Ein Theaterstück von Stefan Kastner
Wiederaufnahme am 10. und 11. November 2020 im schwere reiter
Mehr Infos dazu in Kürze!
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Karl im All zu Hause

Musiktheater von Cailtin van der Maas
Premiere am 4. Februar 2021 im schwere reiter
Weitere Vorstellungen: 5. – 07. Februar 2021
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Kulturletter

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