Sonntag, 30. April 2017


Musik

23. bis 28. Mai 2017

aDevantgarde.14

coraggio music festival:made by composers

Das Festival steht 2017 unter dem Motto „coraggio“ – Mut, Beherztheit, Tapferkeit und Zivilcourage. Nicht nur im Konzertsaal und im Club sondern auch im öffentlichen Raum erklingen in sieben Konzerten und musikalischen Aktionen Werke von über 35 Komponistinnen und Komponisten. Zu Gast sind zudem das israelisch-schweizerische Quartett Nikel sowie Ensembles aus Berlin und Salzburg, ergänzt werden sie von den Münchner Formationen abArt-performance, Breakout Ensemble und dem Verworner-Krause-Kammerorchester sowie von Münchner Laienchören.

Eine Veranstaltung von aDevantgarde e.V.
Das Gesamtfestival wird gefördert vom vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Förderungs- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbandes

Aufbruch 2: NAMES Salzburg

Do.,25.05., 20:00 Uhr
Black Box, Gasteig

Uraufführungen: Jake Bellissimo, Josef Ramsauer
Werke: Tristan Murail, Johannes Kreidler, Moritz Eggert, Sandeep Bhagwati, Marco Döttlinger

NAMES. New Art and Music Ensemble Salzburg
Musikalische Leitung: Josef Ramsauer

Ensemblekonzert: NAMES. New Art and Music Ensemble Salzburg ist das aufstrebende junge Ensemble Österreichs. Mit seinen Programmen hat sich NAMES zum Ziel gesetzt, Kontraste zu schärfen, Konzepte zu prüfen und Tradiertes zu rekontextualisieren. So werden Altmeister mit neuesten Strömungen und Werken junger Komponisten konfrontiert, die Pierrot-Lunaire-Besetzung des Ensembles mit Live-Elektronik oder popmusikalischen Elementen verbunden. Dieses Spannungsfeld beleuchtet auch das Konzert „Aufbruch 2“ mit Uraufführungen des jungen Amerikaners Jake Bellissimo sowie des Leiters von NAMES Josef Ramsauer.

NAMES. New Art and Music Ensemble Salzburg wird gefördert durch Hochschulraum-Strukturmittel des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

10€ / erm. 5€ (nur Abendkasse)

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Eine Tollerey – 1917/2017

Fr., 26.05., 20:00 Uhr
Black Box, Gasteig

Uraufführungen: Anna Korsun, Philipp Mayer, Henrik Ajax, Carl Christian Bettendorf, Jobst Liebrecht, Max Andrzejewski, Christian Dieck, Markus Lehmann-Horn, Bernhard Weidner

Gesang: Sophie Eder, Peter Schöne
Saxophon: Silvan Kaiser
E-Gitarre/Gitarre: Johannes Öllinger
Klavier: Moritz Eggert
Schlagzeug: Linda-Philomène Tsoungui, Max Andrzejewski

Liedkonzert: 1917 kommt der Dichter Ernst Toller kriegsmüde und vorzeitig von der Front entlassen nach München. Der spätere Protagonist der Münchner Räterepublik trifft hier auf die Keimzelle der Münchner Revolution von 1918 – fiebrige Revolutionäre, politisierte Dichter, lyrische Anarchisten, sozialistische Politiker. Im Konzert werden die Texte dieser Dichter um Ernst Toller durch zehn Komponisten neu vertont: Klavierlied trifft auf Jazz, Punk und Noise.

Gefördert durch den Bezirk Oberbayern und die GEMA-Stiftung

Pay What You Want (nur Abendkasse)

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Fenster auf! Nikel

Sa., 27.05., 20:00 Uhr
Black Box, Gasteig

Uraufführung: Markus Muench
Werke: Stefan Prins, Ann Cleare, Philippe Hurel

Nikel (E-Gitarre: Yaron Deutsch, Saxophon: Patrick Stadler, Schlagzeug: Brian Archinal, Klavier: Antoine Françoise)

Quartett der Jetztzeit: Das israelisch-schweizerische Quartett Nikel gehört zu den renommiertesten jüngeren Formationen der Neuen Musik. Die Besonderheit ihrer Besetzung aus Saxofon, E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier spiegelt dabei die um sich greifende Lust jüngerer Komponist_innen wieder, sich neben klassischen Instrumenten auch das Instrumentarium der Pop- und Rockmusik zu erschließen. So könnte Nikel provokativ als das Quartett der Jetztzeit bezeichnet werden. Für das Konzert bei aDevantgarde.14 schreibt der Münchner Komponist Markus Muench der Formation ein Werk auf den Leib.

Unterstützt durch das Förderprogramm „Konzert des Deutschen Musikrates“

10€ / erm. 5€ (nur Abendkasse)

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aDe-Lounge

So., 28.05., 20:30 Uhr
Milla Live Club

Verworner-Krause-Kammerorchester, Stefan Schulzki, Markus Muench, Duo Johannes X. Schachtner/Peter Schöne, Frauke Aulbert u.a.

Bühnenperformance und Clubnacht: Im Milla Live Club feiert aDevantgarde.14 mit Performances von Münchner Formationen, special guests und aDevantgarde artists and friends den Abschluss des Festivals. Im Mittelpunkt stehen Musikschaffende, die als Komponist_innen und Solist_innen auftreten und ihre Performance medial auf unterschiedliche Weise erweitern. Ein Abend zwischen zeitgenössischer Musik, Jazz, Elektro und Rock/Pop in bester aDevantgarde-Tradition.

In Zusammenarbeit mit dem Milla Live Club.

12€ (15€ an der Abendkasse)
VVK: www.milla-club.de

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Tickets

Aufbruch 1: Landesjugendensemble Neue Musik Berlin – Eintritt frei
Occupy: Ein künstlerisches Happening – Eintritt frei
Quodlibet – Eintritt frei
Aufbruch 2: NAMES Salzburg – 10€ / erm. 5€
Eine Tollerey – 1917/2017 – Pay What You Want
Fenster auf! Nikel – 10€ / erm. 5€
aDe-Lounge – 12€ (15€ an der Abendkasse)

VVK
Tickets für „aDe-Lounge“ über www.milla-club.de
ansonsten nur Abendkasse

Orte
Bayerische Akademie der Schönen Künste: Max-Joseph-Platz 3 / S/U-Bahn Marienplatz | U-Bahn Odeonsplatz | Tram 19 Nationaltheater

Gasteig / Celibidache-Forum / Black Box: Rosenheimerstraße 5 / S-Bahn Rosenheimer Platz | Tram 16 Am Gasteig | Tram 15/25 Rosenheimer Platz

Milla Live Club: Holzstraße 28 / U-Bahn Sendlinger Tor oder Frauenhoferstraße | Tram 16/17/18 Sendlinger Tor oder Müllerstraße



Neuigkeiten

aDevantgarde.14

coraggio
music festival:made by composers
München, 23. bis 28. Mai 2017
Zum bereits vierzehnten Mal findet in München das aDevantgarde-Festival statt; diesmal unter der künstlerischen Leitung der Komponisten Samuel Penderbayne und Alexander Strauch.
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Vor der Hochzeit und schon Witwe

Wieder am 4., 5. und 6. Mai 2017 im Theater im Fraunhofer
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10 Jahre Kathrin Schäfer Kultur PR

Ich danke allen, die mich seit der Gründung meiner Agentur im Februar 2007 begleitet und unterstützt haben:
allen Künstlerinnen und Künstlern, allen Journalisten in Nah und Fern sowie allen Partnern, Kolleginnen und Kollegen in den verschiedensten Projekten!
Insgesamt waren es 135 wunderbare Theater-Performance-Tanz-Musik-Austellungs-Projekte  von 46 verschiedenen Auftraggebern!
Herzlichen Dank für das Vertrauen und die offene, angenehme Zusammenarbeit!
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Gratulation

an Karen Breece, Caitlin van der Maas und Stefan Kastner für Ihre Projektförderung 2017.
Mehr zu den einzelnen Projekten in Kürze!
Mehr dazu hier:
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Puppets

von Paula Rosolen / Haptic Hide
Ausblick auf 2017:
Gastspiele in Kuala Lumpur und am Théâtre de la Ville - Théâtre des Abbesses in Paris.
English version here.
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Short-lived

Caitlin van der Maas hat mit ihrer Kurzoper den 2. Preis beim Giesinger Kulturpreis 2016 "15 minutes of fame – Mjunik Mini Musical" gewonnen. Sie plant, "Short-lived" zu einer abendfüllenden Produktion auszubauen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
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Neu auf goethe.de

Seit Juli 2009 betreuen wir die Online-Redaktion des Goethe-Instituts für die Bereiche Theater und Tanz.
Theater
• »Theatergeschichte: Vom Hoftheater zum föderalen System« von Peter Michalzik (März 2017)
• »Wiesbaden Biennale 2016: This is not Europe« von Shirin Sojitrawalla (März 2017)
• »Ensembletheater II: Der Schauspieler ist die Botschaft!« von Barbara Burckhardt (März 2017)
• »Stücke der Saison 2015/2016: Globalisierte Moderne« von Jürgen Berger (Februar 2017)
• »Postmigrantisches Theater heute: „Wir sagen laut, was uns nicht passt“« Interview von Patrick Wildermann (Februar 2017/November 2015)
• »Ensembletheater: „Das Publikum in den Konflikt verwickeln“« von Silvia Stammen (Januar 2017)
• »Interview mit dem Düsseldorfer Intendanten Wilfried Schulz: Distanz und Liebe« von Dorothea Marcus (Januar 2017)
• »Internationaler Kulturaustausch: Melting Pot gesellschaftlicher Veränderungen« von Daniel Richter (Dezember 2016)
• »Internationales Koproduzieren: Ein Stück gelebtes Europa« Interview mit Annemie Vanackere von Katrin Bettina Müller (Dezember/Juli 2016)
• »Vielfältig und komplex: Theater für die Allerkleinsten« von Anne Richter (Dezember/Juni 2016)
• »Theater im Klassenzimmer: Das Genre der mobilen Dramatik« von Anne Richter (Dezember/Juni 2016)
• »Familientheater zur Weihnachtszeit: Voneinander lernen!« von Sabine Leucht (Dezember 2016)
• »20 Jahre Deutscher Kindertheaterpreis – 20 Jahre Deutscher Jugendtheaterpreis: Wie ein Barometer« von Henning Fangauf (Dezember 2016)
• »Ensembletheater: Sollbruchstellen im laufenden Betrieb?« von Jürgen Berger (Dezember/April 2016)
• »Symposium zur Zukunft des Theaters: Im Auftrag der Flüchtlingshilfe« von Jürgen Berger (Dezember/März 2016)
• »Wohin geht die Theaterwissenschaft? – Ein Fach befragt sich und seine Gegenstände« von Stefanie Heublein (November 2016)
Tanz
• »
PinaBausch: Kann man Tanz in Vitrinen stellen?« von Sabrina Schleicher (April 2017)
• »Wirklichkeitsbezug im Tanz: Vermögen und Form« von Franz Anton Cramer (Januar 2017)
• »Tanzkritik: Die Lust am Tanz-Text« von Esther Boldt (Januar 2017/April 2016)
• »deufert & plischke: An den Löchern bauen« von Sandra Nöth (Januar 2017/Juni 2016)
• »Performance trifft auf Tanz: Rabih Mroué versucht sich als Choreograf« von Marieluise Jeitschko (Januar 2017/Mai 2016)
• »Tanzjahr 2016: Feiern statt Frusten, Denken statt Dilettieren« von Dorion Weickmann (Dezember/Mai 2016)